Heute mor­gen habe ich wäh­rend des Früh­stücks einen hoch­in­ter­es­san­ten Arti­kel der SZ lesen können—Herr Maus spricht spon­tan und von gan­zem Her­zen die gesamte Open-Source-Community hei­lig und tut gut daran. :) Neben­bei erklärt er gleich noch, warum.

Lesens­wert!!!

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[…] Vor fast genau einem Jahr schrieb Ste­phan Maus einen Essay zum Thema Open­Source für die Süd­deut­sche. An ande­rer Stelle schreibt in die­sem Jahr Jung­au­to­rin Juli Zeh über Open­Source als Lebens­ein­stel­lung ihres (fik­ti­ven) Freun­des F.—einem Zeit­ge­nos­sen, den es des Näch­tens an den PC treibt, um zusam­men mit ande­ren Pro­gramme und Code zu schrei­ben, zu orga­ni­sie­ren und zu dis­ku­tie­ren. Frau Zeh dia­gnos­ti­ziert im vir­tu­el­len Kom­mu­nis­mus beson­dere Kom­mu­ni­ka­ti­ons­struk­tu­ren und Ein­stel­lun­gen, die diese Art fern­münd­li­cher Zusam­men­ar­beit erfolg­reich machen und gewähr­leis­ten. Ein inspi­rier­ter Arti­kel, bei dem auch die Kom­men­tare lesens­wert sind. Cat:  […]

[…] Um Ver­bes­se­run­gen in Puncto Usa­bi­lity und Sta­bi­li­tät wei­ter vor­an­trei­ben zu kön­nen, wird drin­gend um aus­führ­lich Wunsch­lis­ten und Bug­re­ports gebe­ten. Ein Wiki erklärt, wie man das Team rund um die Desktop-Variante von FreeBSD unter­stüt­zen kann und ein von mir heiß gelieb­ter Essay von Ste­phan Maus lässt erah­nen, warum ein solch niedrig-schwelliges Ein­stei­ge­r­an­ge­bot gar keine so schlechte Idee ist. […]

[…] 5. Wenn Herr Kort­mann so für Kon­su­men­ten­rechte und gegen Kon­su­men­ten­ver­dum­mung ist, warum erklärt er geplag­ten MS Office-Nutzern nicht, wie sie Micro­soft dazu brin­gen, nach 20 Jah­ren Ent­wick­lungs­zeit für ihr teuer ver­dien­tes Geld auch mal ein ver­nünf­ti­ges Pro­dukt aus­zu­lie­fern? Oder zeigt den armen und von Medien falsch gelei­te­ten Kon­su­men­ten nicht Wege aus dem Dilemma auf? Führt den Konsumenten—das frei­lich beschwer­li­che, weil nicht ein­fach kon­su­mie­rende, son­dern wirk­lich orga­ni­sierte Bedürf­nis­be­frie­di­gen rea­ler Bedarfs­struk­tu­ren vor, so wie es Ste­phan Maus (übri­gens auch in der SZ) und Julia Zeh (in der Zeit) mit ihren, den Kon­su­men­ten akti­vie­ren­den Bei­trä­gen geleis­tet haben. Das näm­lich geschieht auf einer ganz ande­ren Ebene, die auch eine echte Alter­na­tive zu prä­sen­tie­ren vermag. […]

[…] Meine Grund­satz­po­si­tion dazu ist ja weit­ge­hend bekannt … ABER: Wenn doch nun jemand seine Frei­zeit in ein klei­nes, effi­zi­en­tes Freeware‑ oder OpenSource-Tool/-Projekt, was auch immer steckt und man fin­det gefal­len daran, dann tut eine kleine Spende, der Kauf nach Ende der Trial-Version, usw. doch nicht weh, oder? […]

[…] son­dern wirk­lich orga­ni­sierte Bedürf­nis­be­frie­di­gen rea­ler Bedarfs­struk­tu­ren vor, so wie es Ste­phan Maus (übri­gens auch in der SZ) und Julia Zeh (in der Zeit) mit ihren, den Kon­su­men­ten aktivierenden […]

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