Nach­dem ich einige male erfolg­reich geschei­tert bin, bei dem Ver­such auf dem Cam­pus mit dem iBook via AirPort-Karte über das RUB WLAN zu sur­fen, war ich heute im RZ auf der Suche nach pro­fes­sio­nel­ler Hilfe.

Lei­der sind Macs da laut eige­nen Aus­sa­gen eher Stief­kin­der und ich habe die sehr hilfs­be­rei­ten Mit­ar­bei­te­rIn­nen kurz vor Fei­er­abend über eine halbe Stunde beschäf­tigt. Damit es nun andere RUB-angehörige MacU­ser leich­ter haben, hier ein kur­zes How-To zu den not­wen­di­gen Ein­stel­lun­gen und Instal­la­ti­ons­schrit­ten, damit das WLAN-Surfen auch den Mac-Besitzern mög­lich ist.

Den Mit­ar­bei­te­rIn­nen des RZ vie­len Dank für die Unter­stüt­zung bei der Einrichtung!

Bevor es los geht:

Bitte halte Deine Log­i­nID des Rechen­zen­trums der RUB bereit. Außer­dem wird eine Intra­net­ver­bin­dung benö­tigt, um Down­loads von Uni­ser­vern durchzuführen.

Hard­ware & Voraussetzungen:

Die fol­gen­den Instal­la­ti­ons­schritte wur­den unter Mac OS X.4.4 (Tiger) auf einem iBook mit AirPort-Extreme-Karte durch­ge­führt. Unter Mac OS < X.4 sind die Instal­la­ti­ons­schritte sicher ähnlich, konnte ich aber lei­der nicht testen.

Wer Erfah­run­gen dazu pos­ten möchte, ist herz­lich ein­ge­la­den – bei Fra­gen könnt ihr euch (am bes­ten mit dem mobi­len Rech­ner unterm Arm) ans Rechen­zen­trum wen­den oder mir eine E-Mail schrei­ben. ;)

In jedem Fall ist Vor­aus­set­zung, dass ihr einen Mac-kompatiblen WLAN-Adapter (nebst evt. Trei­ber) bzw. eine funk­ti­ons­tüch­tige AirPort-Karte instal­liert habt und bei­des auch aktiviert/eingeschaltet ist. Ihr seht dann rela­tiv schnell das RUB WLAN und könnt im Intra­net sur­fen – nur raus geht es halt noch nicht.

Die inte­grierte Fire­wall muss übri­gens nicht deak­ti­viert wer­den – weder wäh­rend der Instal­la­tion, noch zum Sur­fen. Im Grunde ist alles recht unpro­ble­ma­tisch, wenn man denn die rich­ti­gen Ein­stel­lun­gen für den VPN-Client hat.

1. Schritt: Her­un­ter­la­den des VPN-Clients

Man benö­tigt nicht nur die Login-Daten vom Rechen­zen­trum, son­dern auch den VPN-Tunnel, um über das Uni-WLAN auch aus dem Intra­net her­aus zu kom­men. Des­halb muss man hier den aktu­el­len VPN-Client herunterladen.

Aktu­ell ist im Moment die Ver­sion: vpnclient-darwin-4.7.00.0510-GUI-k9.dmg.

Das ist die Datei, die ihr dann auf dem Schreib­tisch seht:

dmg-Datei

2. Schritt: Instal­lie­ren des VPN-Clients

Dop­pel­klick auf das dmg-File moun­tet das vir­tu­elle Volume auf eurem Schreib­tisch bzw. im Finder:

mount

finder

Im Fin­der star­tet man dann per Dop­pel­klick auf:

install-package

den Instal­la­ti­ons­pro­zess.

Per Maus­klick bestä­tigt ihr dann „Fort­fah­ren“, „Lizenz­be­din­gun­gen“, „Aus­wahl des Ziel­vo­lu­mes“ und den Abschluss der Installation.

Um Ände­run­gen vor­zu­neh­men, wird dann noch eine Benutzer-Authentifizierung verlangt:

Am Ende des Instal­la­ti­ons­pro­zes­ses, fin­det ihr den Cisco VPN-Client im Programm-Ordner:

3. Schritt: Ein­rich­tung des VPN-Clients

Mit Dop­pel­klick auf das Programm-Icon star­tet ihr den Cli­ent. Da noch keine Ver­bin­dun­gen gespei­chert sind, muss eine neue Ver­bin­dung mit Klick auf „New“ erstellt werden:

Ihr seht dann eine Art leere Visi­ten­karte auf­sprin­gen. Diese muss nun mit den RUB-spezifischen Anga­ben aus­ge­füllt wer­den. Bitte macht das ent­we­der per Copy & Paste oder tippt sehr genau ab – im Zwei­fels­fall ent­schei­den Groß- und Klein­schrei­bung oder ein fehlendes/falsches Häk­chen (wie bei mir) über das Zustan­de­kom­men der Verbindung!

Regis­ter­karte: Authentication

  • Con­nec­tion entry = Schrei­bung ist nicht so wich­tig – dies ist ein­fach der interne Name, unter dem die Ver­bin­dung im Cli­ent abge­legt wird. Der Name sollte aus­sa­ge­kräf­tig gewählt wer­den. (Im Adress­buch fin­det ihr die Anga­ben eurer Liebs­ten ja auch nicht unter dem kryp­ti­schen ICQ-Buddy-Namen. :) )
  • Group Authen­ti­fi­ca­tion aktiviert
  • Name = wlan (klein geschrieben!)
  • Pass­word = wlan (auch klein geschrieben!)
  • Con­firm Pass­word = s. o.
  • wei­ter ist nichts zu aktivieren

Regis­ter­karte: Transport

  • Allow Local LAN Access = akti­vie­ren (Klick setzt Häkchen)
  • Peer response time­out (seconds) = 90 (ist ok und sollte schon drin stehen)
  • sonst hier nichts aktivieren

Regis­ter­karte: Backup Servers

  • hier nur auf den „Save“-Button klicken
  • fer­tig

4. Schritt: Ver­bin­dung herstellen

Klick auf „Con­nect“ star­tet den Verbindungsversuch.

Es öffnet sich nun noch ein Fens­ter, in das die Login-Daten des Rechen­zen­trums ein­ge­ge­ben wer­den müssen.

Bestä­ti­gen. Fertig.

Nach erfolg­rei­cher Ver­bin­dung seht ihr in der unte­ren Leiste des Pro­gramm­fens­ters „Con­nec­ted to [hier nun der Name, den ihr für die Ver­bin­dung aus­ge­wählt habt]“.

Das war’s. Nun soll­test Du nicht nur im RUB Intra­net son­dern auch im Inter­net sur­fen kön­nen. Viel Spaß dabei!

5. Offene Fragen

Beim Tes­ten habe ich heute außer­dem fest­ge­stellt, dass es mir nicht mög­lich war, Mails zu ver­schi­cken (natür­lich nach­dem alles ein­ge­rich­tet war), auch nicht von einer rub-Adresse zu einer ande­ren. Mail gab mir die Feh­ler­mel­dung, über den Ser­ver könne jetzt nix raus gehen und die übli­chen Optio­nen, andere (SMTP‑) Ser­ver aus­zu­wäh­len oder die Mail zu bearbeiten.

Wer kann hier Hin­weise auf Lösung des Pro­blems geben? Der Mail­emp­fang klappte problemlos.

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hi anna­ma­ria,

der ver­sand bzw. nicht-versand von emails hat mit dem wlan nichts zu tun, ver­ant­wort­lich dafuer ist die ein­stel­lung des smtp-servers im jewei­li­gen mail-programm.

siehe dazu: (lei­der nur fuer win­dows, aber sollte auch fuer mac-user nach­voll­zieh­bar sein)

http://​www​.rz​.rub​.de/​m​i​t​t​e​i​l​u​n​g​e​n​/​f​a​q​s​/​o​n​l​i​n​e​_​d​e​m​o​s​_​5​8​7​.​htm

http://​www​.rz​.ruhr​-uni​-bochum​.de/​m​i​t​t​e​i​l​u​n​g​e​n​/​f​a​q​s​/​i​n​d​e​x​.​h​t​m​l​#​E​M​ail

viele gru­esse

mat­thias

Hi Mat­thias,

dachte ich mir auch nicht, dass das WLAN dafür ver­ant­wort­lich ist ;) – nur: Von zu Hause aus funzt das SMTP/IMAP super. Braucht es da für’s Uni-Netz andere Ein­stel­lun­gen? Kann ich mir ja schon fast nicht Vor­stel­len, weil das ja mit der Art des Zugangs zum Netz wie gesagt nichts zu tun haben sollte!

Danke trotz­dem für den Hin­weis! Wenn ich das nächste mal an der Uni bin, werd ich mal gucken, ob es an der inter­nen Fire­wall lie­gen könnte.

liebe grüße

Anna-Maria

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