Es ist offiziell: Die neuen Intel-Macs können—mittels Bootcamp—mit Windows XP ausgestattet werden. Da die Sinnfreiheit für mich außer Frage steht, hier der Beweis, dass dem Bösen Tür und Tor geöffnet wurde. Leider wird man, will man in einigen Jahren einen Apple-Computer in die Rente schicken und dafür einen neuen in die Wohnung holen, nicht an den Intel-Macs vorbei kommen. Zwang zu Windows (XP) steht ja nicht zu befürchten. Trotzdem: Es fühlt sich sehr komisch an, den Feind im eigenen Revier zu haben. Nennt es pathetisch: Ja, bei mir flossen Tränen, als ich vom Intel-Deal erfuhr. Zu Recht.

Nachtrag: Nachdem viele mehr oder minder offizielle Mac-Berichterstatter gründlich zum Thema Boot Camp informieren (s.o.), ist die Neuigkeit bereits zu den journalistischen Presseorganen durchgedrungen.

Bei Applematters.com sieht man das Aufweichen gewisser Grenzen ähnlich bedrohlich: Der Versuch, es mit philosophischer Gelassenheit zu ertragen, liegt mir nicht so nah. Der Status quo ist—wenn auch etwas angeschlagen—doch ganz passabel. Warum, um alles in der Welt, zusammen wachsen lassen, was nicht zusammen gehört?

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