Eine ziem­lich fan­tas­ti­sche Serie der Zeit geht in die nächste Runde: Wie bereits berich­tet, beglei­tet die Zeit seit eini­gen Jah­ren und ver­stärkt in den letz­ten Mona­ten in Essays, Reviews und Kom­men­ta­ren die andau­ernde, aber bereits wie­der abflau­ende Demographie-Debatte bis­sig, mit Gesell­schafts­kri­tik, Real­sa­tire und einem Hauch deut­scher Lebens‑ und All­tags­rea­li­tät. Hier ein kur­zer Über­blick über die Bei­träge der Reihe:

Ich bitte um die Ergän­zung von mir evtl. über­se­he­ner Arti­kel. :)

Im neu­es­ten Bei­trag von Susanne Mayer, „Im Land der Mut­tis“ (13.07.2006), wird die Unver­zicht­bar­keit von (gut aus­ge­bil­de­ten) Haus­frauen im deut­schen All­tag aufs Korn genom­men. Nach ein­ge­hen­der Betrach­tung aus­ge­wähl­ter Fak­ten zieht die Auto­rin ihr Fazit:

Wie gesagt: Ohne Haus­frauen müsste das deut­sche Schul­sys­tem den Offen­ba­rungs­eid leis­ten. Ganz­tags­schu­len müss­ten her. Der Ver­kehr müsste beru­higt wer­den, damit Kin­der auch allein über die Straße kön­nen. Män­ner müss­ten sich selbst um ihre Wäsche küm­mern. Über jedes Milch­ho­len wäre fami­liär zu ver­han­deln. Die Geschlech­ter müss­ten sich neu arran­gie­ren. Das deut­sche Steuer‑ und Sozi­al­sys­tem wäre neu aus­zu­ba­lan­cie­ren. Frauen müss­ten sich ökono­misch neu defi­nie­ren, als Steu­er­sub­jekte. Sogar der Bosch-Reparaturdienst wäre gezwun­gen, sei­nen Ser­vice neu zu orga­ni­sie­ren. Das wäre natür­lich, bei genaue­rer Betrach­tung, gar keine so schlechte Idee.

Prä­di­kat: Beson­ders lesens­wert. ;)

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