Nachdem mit LiMux in der Münchener Stadtverwaltung der Pinguin Einzug gehalten hat, kann er schon tanzen.
Hoffentlich laden die positiven Erfahrung zur Nachahmung ein:
Insgesamt aber habe sich herausgestellt, dass die Veränderungen nicht größer seien als nach einem gewöhnlichen Update. „Einige Programme heißen jetzt anders. Daran muss man sich erst einmal gewöhnen.“ Aber in der Summe könne sie weder eine Verbesserung noch eine Verschlechterung feststellen, sagt Bach. […]
Allerdings ist nicht alles Gold was glänzt: Die AnwenderInnen in den Büros stehen dem Umstieg teilweise skeptisch gegenüber:
Viele Kollegen, sagt Barbara Bach, verstünden die Entscheidung nicht: „Sicher wird Linux Geld sparen, aber erst in einigen Jahren. So kostet die Umstellung erst einmal eine Menge.“ München hätte sich in einer Zeit dazu entschlossen, in der die Stadt besonders sparen musste, „in der wir mit Büroklammern auskommen mussten, die gleich auseinander gefallen sind.“ Schwierig für die Akzeptanz unter den Beschäftigten sei, dass sie wenig Vorteile in der Umstellung sehen. […]
Neben den guten Argumenten für OpenSource-Software, sprechen auch harte Fakten für den Umstieg: Wie eine Vorstudie zur Planung der IT-Ausstattung der Münchener Verwaltung ergeben hat, hätte das Upgrade/Update der alten auf die aktuellen Microsoft-Softwareprodukte den Steuerzahler je nach Szenario zwischen 30 und 40 Mio. Euro gekostet.
Nun kostet die Umstellung auf LiMux vorübergehend sicher mehr (vor alle: mehr Überzeugungsarbeit und Umgewöhnen), bringt allerdings langfristige Unabhängigkeit und Einsparungen an den IT-Kostenstellen.
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