Mit Stolz darf ich berichten, dass nach 15.455 Zeilen LaTeX-Code und 500 Arbeitsstunden, nach der Handbearbeitung von 400 Graphiken, der manuellen Erstellung eines BibTeX-Files mit 203 Einträgen und eines eigenen BibTeX-Style-Files, nach 8 Monaten härtestem Kampf mit dem Lit-Verlag (ich möchte hier nicht in die Details gehen – das soll ein anständiger Blog bleiben), nach dem Crash des iBooks inmitten dieses Megaprojekts, welches ich neben meiner drei Jobs und mitten im Examen für mein Bachelorstudium angenommen habe … nach also vielen Nachtschichten und entbehrungsreichen Wochen ist das erste Buch, welches ich selbst gesetzt habe, erschienen. :) *Stolz ich bin.*

Als ich in Bochum zu Besuch habe ich mich u.a. mit Felix getroffen, dem ich im letzten Jahr seine Dissertation für den Lit-Verlag in LaTeX gesetzt habe. Die Arbeit war – wie beschrieben – einigermaßen traumatisch, am Ende sind es knapp 400 Graphiken und 100 Tabellen, die zusammen mit ganz viel Text 450 Seiten typographisch korrekt füllen. Eigentlich wollte ich in mein Widmungsexemplar nicht reingucken, hab es dann aber doch getan und natürlich noch den einen oder anderen Fauxpas entdeckt – hoffentlich merkt es niemand. ;)

Das Buch ist in der Reihe Kriminalwissenschaftliche Schriften unter dem Titel „Die Entwicklung der Delinquenz von Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden in Deutschland. Eine vergleichende Analyse von Kriminalstatistiken und Dunkelfelduntersuchungen zwischen 1950 und 2000“ erschienen und bietet erstmals einen Überblick entsprechender Untersuchungen in der BRD. Bitte beachtet die Monstertabelle auf den Seiten 189ff., da stecken allein drei Monate Arbeit drin. So, genug der Lobhudelei ;)  – hier gehts zum Buch.

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Ich bin beeindruckt :-)

Danke. ;) Ich hab so ein Talent mich in unbezahlte Arbeit zu bringen, das ist schon legendär ;)  …

In zukunft läuft das ja anders. ;) Meinen absoluten Glückwunsch, freue mich riesig für Dich. :)

Frank

4. Steffen
21/03/2007 04:38 pm

Ist ein nettes Gefühl, wenn man das gedruckte Ergebnis in Händen hält, nicht wahr? Allein – man wünscht sich gerade dann, wenn das betreffende Werk in einer Reihe erscheint, immer wieder, dass es doch als eigenständiges Hardcover erschienen wäre, inklusive Mitspracherecht bei der Covergestaltung… *seufz* aber dazu müsste man wohl bei den entsprechenden Verlagen arbeiten.

Du hast aber schon dafür gesorgt, dass Du ein Exemplar bekommst, wenn Du den Satz schon gratis erledigt hast, oder?

Ja ein Autorenexemplar ist mir zugegangen. ;) Der Stress mit dem Verlag hat auch die Arbeit ungemein verlängert – im Selbstverlag mit Lulu o.ä. hätte es nicht so ewig gedauert und die erwähnten Mitspracherechte wären auch kein Problem gewesen. Allerdings ist der Autor durch seinen Doktorvater, der die Reihe mitherausgibt, gebunden.

Von uns den herzlichsten Glückwunsch!!!!!!!!!

wir wussten das es alles gut wird!

aber denke demnächst daran alle arbeit ist etwas wert!

Nicht nur für „Gotteslohn“ arbeiten!

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