und bin deshalb gerade dabei, mein seit Wochen vernachlässigtes Google Reader-Konto aufzuräumen.

Wer es noch nicht weiß: Google Reader ist ein Dienst, der Veränderungen von Websites aufzeichnet, neue Beiträge in Foren und Blogs anzeigt, ein Feed-Reader und Sammeldienst, der einen über die Veränderungen häufig besuchter Webseiten auf dem Laufenden hält, ohne dass man diese einzeln besuchen muss. Das ist das Gute am Google Reader.

Das wenig Erfreuliche ist das schlechte Gewissen, wenn man mal einige Zeit nicht reingucken konnte/wollte und sich dann eine gewisse Informationsflut (in diesem Fall der letzten Wochen von irgendwas zwischen 400 und 500 Nachrichten) ansammelt.

Das kann passieren, wenn man als Newsjunkie wie ich es bin, 35 Webseiten in sechs Kategorien beobachtet und sammelt. Jetzt ist das Problem zumindest nicht akut, normalerweise gucke ich beim Frühstück schnell alles Neue durch, sortiere nach „Blog-würdig“, „Blog-notwendig“, „del.icio.us-fähig“, „les-bar“ und „uninteressant“. Nichts sammelt sich an.

Naja, nun hab ich dieses Prozedere in Ermangelung eines Frühstücks durch das späte Aufstehen und das lange Arbeiten in der Nacht in der vorlesungsfreien Zeit schleifen lassen. Heute Nacht—Dank eines Nachmittagsschläfchens von Schlaflosigkeit—habe ich mal den Google Reader aussortiert. Ergebnis: 121 blogbare, lesenswürdige bzw. del.icio.us-taugliche Seiten und Artikel. Ich hoffe ich schaffe das Abarbeiten, bis ich Donnerstag zu Ostern Richtung Heimat unterwegs bin. Oder es bleibt wieder vier Wochen liegen.

Ich schlaf jetzt erst mal drüber, glaub ich. Ist ja auch schon fast 3 Uhr –

PS: Falls jemanden meine Subscriptions interessieren (ansonsten ist es ein Backup der Google Reader Bookmarks für mich –)

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