Frisch aus dem Bozen­ur­laub zurück gekehrt (im Süd­ti­ro­ler Archäo­lo­gie­mu­seum in Bozen wird Ötzi in einer Hi-Tech-Hydraulik auf­be­wahrt), sind neue wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nisse zum Mann aus dem Eis und sei­nen letz­ten Stun­den durch aktu­elle Unter­su­chun­gen bestä­tigt worden:

  1. Die Todes­ur­sa­che war mit hoher Wahr­schein­lich­keit eine Pfeil‑ oder Speer­spitze, die Ötzis Schul­ter­blatt durch­schlug und seine Haupt­schlag­ader ver­letzte. Infolge der Ver­let­zung ver­blu­tete der Mann aus dem Eis.
  2. Die Wan­de­rung, die Ötzi in sei­nen letz­ten Stun­den gemacht hat, konnte u.a. anhand von Pol­len­un­ter­su­chung topo­gra­phisch sehr genau nach­voll­zo­gen werden.

[Gele­sen bei: Anthro​po​logy​.net]

Nun­mehr steht Ötzi seit 16 Jah­ren der For­schung zur Ver­fü­gung – ein sen­sa­tio­nel­ler Fund, der immer neue Erkennt­nisse über das Leben der Men­schen vor über 5000 Jahren.

Trotz aller wis­sen­schaft­li­cher Ent­de­ckungs­freude konnte ich nicht umhin, mich im Boze­ner Museum als schau­lus­ti­ger Gaf­fer zu füh­len, als ich das Mord­op­fer so in sei­nem Käfig lie­gen sah.

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