Wie im Ethno:Log bereits beschrie­ben, ist Zotero eine sehr nütz­li­che Fire­fox-Erwei­te­rung, die beim Lite­ra­tur­sam­meln und –ver­wal­ten hilft:

Zotero ist ein mäch­ti­ges Recher­che­werk­zeug, das zur Samm­lung, Ver­wal­tung und Zitie­rung von Recher­che­ma­te­rial dient. Es hilft, jeg­li­che Art von Doku­men­ten, Bücher, Arti­kel, Briefe, Inter­views, Gesprä­chen, Tele­fo­na­ten bis hin zu Instant Mes­sa­ging Mit­schnit­ten, die irgendwo auf der Platte schwir­ren zusam­men­zu­hal­ten, zu ord­nen, tag­gen, ver­lin­ken und vie­les mehr. Zudem kann das Tool aus besuch­ten Web­sei­ten, JSTOR-Artikeln Meta­da­ten und biblio­gra­fi­sche Daten extra­hie­ren und damit des­halb eini­ges an Arbeit erspa­ren. Inter­es­sant für Cybe­reth­no­lo­gen, Biblio­theks­eth­no­lo­gen und Feld­for­scher mit Laptop.

Das Pro­gramm ist Open Source Soft­ware und: Lässt sich auch in Open­Of­fice oder MS Word inte­grie­ren!

Ein sehr anspre­chen­der Screen­cast zeigt die Benut­zung und einen Export­dia­log mit zahl­rei­chen Hel­fer­lein gibt es auch, der einem das manu­elle Ein­fü­gen von Punk­ten, Com­mata etc. für biblio­gra­phi­sche Stan­dards erspart – je nach genutz­tem Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gramm sogar mit ent­spre­chen­der Inte­gra­tion.

Fazit:

Ein sehr nütz­li­ches Tool für Leute, die eher mit Text­ver­ar­bei­tun­gen denn mit LaTeX arbei­ten und viele Quel­len (wel­cher Art auch immer) im Inter­net ersur­fen. Der Man­gel an Inte­gra­tion von Bib­so­nomy (Open­Source online ser­vice) und/oder CiteU­Like (free online ser­vice) (bspw. als Synchronisations‑ und Back­u­p­lö­sung) sowie feh­lende Mög­lich­kei­ten der Quel­len­ver­wal­tung auf dem phy­si­schen Daten­trä­ger las­sen mich per­sön­lich nach wie vor Lösun­gen wie Bib­Desk und Jab­Ref vor­zie­hen. Beide bie­ten auch lokale Ver­lin­kungs­mög­lich­kei­ten für her­un­ter­ge­la­dene Quel­len und bie­ten eine naht­lose LaTeX-Integration.

Jab­Ref kann – platt­for­mu­n­ab­hän­gig – von einem USB-Stick gela­den wer­den, d.h. man kann die eigene Biblio­gra­phie inkl. der Quel­len und des Ver­wal­tungs­pro­gram­mes immer mit­neh­men, bspw. in die Biblio­thek, an den Rech­ner eines Freun­des etc. Ganz neu ist sogar der Ser­vice, Jab­Ref online vom Ser­ver zu star­ten – ohne irgend­was her­un­ter­zu­la­den oder zu instal­lie­ren. Also braucht man dann nur noch die sehr kleine BibTeX-Datei dabei zu haben, die ja ein­fach auch in jedem Mail­post­fach gespei­chert wer­den kann.

Nach­trag, 23. Juni 2008: Auch andere, hand­feste Wis­sen­schaft­ler, sind Zotero-Fans:

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