Ja, ich habe mir etwas Zeit gelas­sen – ich ste­cke bis über beide Ohren in Arbeit(ssuche), daher noch mal aus­drück­lich an alle Amys Welt-BesucherInnen, Blogger-KollegInnen und alle ande­ren Gäste und Macher der Blo­go­sphäre ein fro­hes und erfolg­rei­ches neues Jahr 2008!

Für mich steht in die­sem Jahr so viel an, dass es fast monat­lich zu lebens­ver­än­dern­den Ereig­nis­sen kom­men kann: Ich werde – mal wie­der – ein biss­chen frü­her mei­nen Abschluss machen, hof­fent­lich in eines der Foren­sic Anthro­po­logy Mas­ter­pro­gramme in England/Schottland auf­ge­nom­men, um dann mei­nen PhD zu machen. Daher ist eine gemein­schaft­li­che Über­sie­de­lung mit Mann und Hund auf die Insel geplant. Lei­der kann ich Foren­si­sche Anthro­po­lo­gie nicht in Irland stu­die­ren, sonst wäre dies die erste Wahl gewe­sen. Abge­se­hen von den Pro­gramm­be­wer­bun­gen lau­fen auch die Bewer­bun­gen für ent­spre­chende Sti­pen­dien, damit sich der Spaß auch finan­zie­ren lässt. Par­al­lel wollte ich mich eigent­lich für den Fall des Fal­les auch auf dem ech­ten Arbeits­markt bewer­ben, weiß aber nicht genau wo und wie.

Bevor das aller­dings akut wird, schreibe ich hof­fent­lich erst­mal bis Ende Februar zwei For­schungs­ar­bei­ten – um diese einen Monat ver­früht ein­zu­rei­chen und meine MA-Arbeit anzu­mel­den. Die schreibe ich dann ab 3. März bis Anfang Mai in Kam­bo­dscha – eine Aus­sicht, die mich schon das ganze Semes­ter auf­recht hält. Wahr­schein­lich absol­viere ich in der Zeit neben einer Stu­di­en­reise ein Prak­ti­kum beim CSD und beschäf­tige mich mit den Fol­gen des Geno­zids und der Herr­schaft des Khmer Rouge Regimes.

Dafür bean­trage ich gerade DAAD-Geld – eine uner­war­tet stres­sige Ange­le­gen­heit, die kön­nen näm­lich weder voll­stän­dige Sätze for­mu­lie­ren, noch Stu­di­en­ord­nun­gen lesen und wol­len für jede Posi­tion in mei­nem CV einen Nach­weis haben – als ob ich krea­tiv genug wäre, mir das alles aus­zu­den­ken. Lus­tig das.

Neben­bei sammle ich meine Scheine und Leis­tungs­nach­weise ein. Der Plan ist, bis Juni 2008 die Mas­ter­ar­beit ein­zu­rei­chen und dann bis Ende August alle For­ma­li­tä­ten erle­digt zu haben und Mas­ter of Arts in Peace and Con­flict Stu­dies zu sein.

Die das mit der Über­sie­de­lung, dem Umzug, Svens nach dem Bachelor-Engagement und über­haupt alles wird, wenn was schief geht, weiß ich noch nicht. Jeden­falls hätte ich wenig Lust an der Uni was zu arbei­ten – auch vor­über­ge­hend führt das erfah­rungs­ge­mäß zu uner­wart­ba­ren Katastrophen.

Gute Vor­sätze fürs neue Jahr gibt es eigent­lich nicht wirk­lich, außer Ner­ven behal­ten und end­lich abar­bei­ten, was so lie­gen geblie­ben ist. Mehr Blog­gen sehe ich fürs nächste Jahr nicht, denn fürs Blog­gen werd ich nicht bezahlt und die Miete lässt sich damit lei­der auch nicht ver­rech­nen. Andere Mög­lich­keit: Master-Degree fürs Blog­gen – aber so fle­xi­bel ist unsere Stu­di­en­ord­nung dann doch nicht.

Posi­tiv sehe ich die in knapp einer Stunde star­tende MacWorld Expo. Mehr dazu – spä­ter. ;)

Allen, die mit mir zusam­men in ein ereig­nis­rei­ches Jahr 2008 gestar­tet sind, wün­sche ich für ihre Pro­jekte viel Erfolg, Zuver­sicht und Opti­mis­mus! Ich bleibe bei bewähr­tem Rea­lis­mus, Selbst­über­schät­zung und mul­ti­plen Enga­ge­ment. Nein, die­ses Jahr wird es nicht anders. ;)

PS: Wie andere Blog­ger ins neue Jahr schauen, hat die Net­zei­tung her­vor­ra­gend zusam­men getra­gen.

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