Die schöne neue Inter­net­welt birgt in den Zei­ten des Web 2.0 auch Gefah­ren: Mal eben schnell recher­chie­ren mit Google & Wiki­pe­dia, Webs­pace kos­tet (fast) nix mehr und die Tools zur Ver­öf­fent­li­chung eige­ner Inhalte sind mitt­ler­weile zahl­reich, frei und in Ottonormaluser-Benutzbarkeit erhältlich.Das nicht alles so ein­fach ist, wie es auf den ers­ten Klick scheint, zeigt ein Plusminus-Bericht der ARD auf: Abzo­cke im Inter­net: Teure Infor­ma­ti­ons­fal­len.

Was zunächst rei­ße­risch klingt, kann für den Pri­vat­men­schen mit Web­site teuer wer­den. Urhe­ber­rechts­ver­let­zun­gen lau­ern im WWW über­all und nicht immer ist dies so ein­fach zu erken­nen wie der Fall neu­lich in der Apfelquak-Community (und auf ande­ren Web­sei­ten), wo ein­fach Con­tent scham­los geklaut und wie­der­ver­wer­tet wurde.Wie man sich den Stress mit Anwalt, Abmah­nungs­kos­ten und dem Scho­ck­mo­ment der Anwalts­post erspa­ren kann, zeigt Web­wor­ker Perun auf: Kamera kau­fen ist günstiger

Im End­ef­fekt ist es güns­ti­ger sich beim Fach­händ­ler um die Ecke eine güns­tige Kamera zu kau­fen und dar­auf los zu knip­sen. Anschlie­ßend kann man sich Gimp und/oder Paint​.net her­un­ter­la­den (es muss nicht immer Pho­to­shop sein) und dann im nächs­ten Schritt die unzäh­li­gen kos­ten­lo­sen Tuto­ri­als stu­die­ren und die Fach­bü­cher lesen. Zu Not kann man dann auch noch einen Kurs bele­gen, z.B. bei der VHS.

Für alle weni­ger (zeit‑) begab­ten Pho­to­gra­phIn­nen und Web­ge­stal­te­rIn­nen ver­weise ich hier noch ein­mal auf Fund­stel­len für freie Photos/Medien sowie auf wei­tere Hin­weise zum Urhe­ber­recht und die Info-Seiten der CreativeCommons-Lizenzen zu den unter­schied­li­chen Frei­heits­gra­den für Web-Kunst.Denn auch in Zei­ten der Mash-Ups und des Web 2.0 gilt immer noch: Erst recherchieren—z.B. mit Yoto­photo, der Such­ma­schine für frei ver­wend­bare Bil­der—, dann unter eige­nem Namen ver­öf­fent­li­chen. Das kos­tet zwar etwas mehr Zeit, ver­mei­det aber Ärger und schont die Nerven.

Nach­trag 1: Wie ich soeben bemerke, hat Don Alfonso die Sache noch mal von etwas ande­rer Seite auf­ge­rollt und Spree­blick weist aber­mals auf die Dring­lich­keit des The­mas hin. Hin­ter­grund: O.g. Abmah­nung hat den René von Nerd­core erwischt—und das gleich mehr­mals. :(

Nach­trag 2: Noch ein­mal etwas Info-Material: Tele­po­lis Copy­right Arti­kel & die Reihe Der Copyright-Hinweis: Seine Bedeu­tung, seine Not­wen­dig­keit und Praxistipps—Teil 1 auf Advi​sign​.de.

Nach­trag 3: Es gibt auch im Flickr-Portal die Mög­lich­keit, expli­zit nach Bil­dern zu suchen, die unter Crea­ti­ve­Com­mons Lizen­zen ver­öf­fent­licht wur­den. Skel­lie­wag hat dazu ein gan­zes Tuto­rial, dass auch noch mal auf die ein­zel­nen Lizenz­un­ter­schiede eingeht.

Nach­trag 4, 26. August 2010: Eine aktu­elle Über­sicht zu Bild­quel­len für Blog­ger: Top 19 Free Photo Sites For Blog­gers auf socialmediatoday.

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