Ich erin­nere mich zart daran, kürz­lich über star­ken Appe­tit und über­mä­ßige Kalo­ri­en­zu­fuhr berich­tet zu haben. Nach­dem ich ges­tern einen sehr amus­an­ten Abend hatte, erwachte ich heute, mal wie­der, mit der der Euro­päe­rin liebs­ten Rei­se­krank­heit. Zwi­schen Auf­wa­chen und Mor­gen­toi­lette bin ich ein­fach auf dem Töpf­chen hän­gen geblieben—ganz gro­ßes Kino. :(

Die Ursa­che für meine Qua­len bleibt dies­mal im Dunk­len: Ich bin mir kei­ner Schand­tat von ges­tern bewusst, die mich heute so krank macht. Ich habe aller­dings einen vali­den Ver­dacht: Um Kalo­rien zu spa­ren und die Kla­mot­ten nicht als­bald zu spren­gen, habe ich ges­tern Abend—nach einer vol­len Chi­nese Noodle Soup-Portion zum Lunch—nur eine pump­kin soup diniert. Es ist nicht aus­zu­schlie­ßen, dass sich in der natür­lich pürier­ten Suppe Zwie­beln befun­den haben. Oder dass ein­fach Klima, ein Fehl­griff im Essen, Erschöp­fung und oder ein Lime Juice zuviel mei­nen Magen schwach gemacht haben.

Gleich zur Ent­war­nung: Es ist nicht annäh­rend so schlimm wie die letzte Lebens­mit­tel­ver­gif­tungs­at­ta­cke! Der Magen ist zwar mini­mal ner­vös, Nau­sea und Vomitus sind aber Gott sei Dank kein Thema, sodass ich mich eigent­lich den Vor­mit­tag über ziem­lich fit fühlte—abgesehen davon, dass ich mich nicht traute, mich mehr als zwei Meter vom Klo zu ent­fer­nen. Nächste gute Nach­richt: Auch dies­mal funk­tio­nierte das soziale Netz her­vor­ra­gend und ich wurde direkt mit allem Not­wen­di­gen um‑ und versorgt.

Wäh­rend ich auf die ein­set­zende Wir­kung der Medi­zin war­tete, habe ich ver­sucht zu schla­fen, mich aus­zu­ru­hen, zu trin­ken und ganze 2 Bis­sen Baguette und 2 Cra­cker ver­zehrt. Ich mache mir um die zuge­leg­ten Pfunde nun keine Sorge mehr, die nächste Hun­ger­at­ta­cke darf gern kom­men. Wäh­rend mich das Nichts­tun bei eigent­li­chem Wohl­be­fin­den wahn­sin­nig gemacht hat, habe ich ange­fan­gen die Lite­ra­tur­da­ten­bank für meine For­schungs­se­mi­nar­ar­beit zu ver­schlag­wor­ten und pro­duk­tiv zu sein.

Die Medi­ka­mente brauch­ten gut sechs Stun­den zum Wir­ken und hin­ter­her bin ich direkt in den CSD gegan­gen. Mitt­ler­weile bin ich doch schon ganz schön abge­kämpft, habe aber auch nix mehr gro­ßes vor heute, außer zurück ins Banana und ins Bett. Abend­ge­stal­tung: Maxi­mal ein Chick Flick oder eine Simpsons-Episoden-Nacht oder so.

Fürs erste Essen seit ges­tern sind ein paar Löf­fel Reis heute Abend geplant.

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