Da war ich mal wieder zu langsam—bzw. das echte Leben hatte Vorrang. Daher hier der von mir angedachte, von anderen viel besser umgesetzte Beitrag zum leidigen Thema online Journalismus, Web und die Neuorientierung der Medienlandschaft.
Meiner Entrüstung über das Mauern der Journalisten gegen die neuen Medien habe ich ja schon mal Luft gemacht. Jetzt scheint aber doch ein neues Zeitalter anzubrechen: Verlage verstehen, dass das WWW nicht nebenher machbar ist, dass die User (= Konsumenten) nicht dumm und sehr viel medienkompetenter sind, als sie, und dass auch Qualität ihren Platz haben kann in der sich neu organisierenden Medienlandschaft. Auch scheint das gegenseitige Beschnüffeln nun endlich auch unter Journalisten und Bloggern statt zu finden—wobei es natürlich bei der Generationenproblematik bleibt. Ich beschränke mich mal auf das Verlinken des aus meiner Sicht Relevanten und auf das Zusammenstellen bisher so nicht gesammelter Quellen:
- KoopTech hat Links für Journalisten—klasse und besser als ich es schreiben hätte können!
- UPLOAD Magazine hat eine Kanadische Studie, die Zeitungen in der Bedeutungskrise sieht
- der Stern sieht die Zukunft für den überregionalen (und schlank-gesparten?!) Journalismus: Presse unter Artenschutz
- media coffee und Public Affairs haben eine Studie zum Thema Journalismus und Web 2.0
- Rate it hatte bereits im ersten Quartal eine spannende Befragungs zum Thema: „Zukunft Blogosphäre“—Auswertungen Teil 1—Teil 2—Teil 3
- auch via UPLOAD gefunden: TechCrunch berichtet von einem Versuch, Ordnung in die beliebige Info-Masse zu bringen1: Blogged Tries To Make A Human-Powered Techmeme For Everything
- in der Wissenswerkstatt finde ich zu selbst-reflexiven Gedanken von Phillip Dudek: Nachrichten für die Tonne
- bei Golem ist auch ein sehr passendes—wenn auch schon ein www-ur-alt—Interview mit Medientheoretiker Geert Lovik zu lesen (Januar 2007): Was kostet uns Web 2.0?
- die brandaktuellen Beiträge der Netzeitung dürfen nicht fehlen: Was man den Online-Medien vorwirft
- die Beiträge von Scott Karp in Publishing 2.0 sind eigentlich immer lesenswert—thematisch passend wären What Magazines Still Don“t Understand About The Web und (der schon mal erwähnte Post)
- Auf der re:publica ‚08 gab es—neben dem bereits Erwähnten—einen sehr guten Beitrag zur Medienlandschaft, ihrer Umgebung & Weiterentwicklung: Zwischen BILDblog und Enteignet Springer“ (zur Audiodokumentation, mp3, 22,3 MB)
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- eine gute Idee, ganz nach den mahnenden Worten von Prof. Kruse ↩
1. Trendschau
07/07/2008 02:34 pmTolle Linksammlung, setze hier über die Kommentar-Funktion noch einen dazu
, nicht jeder Satz ganz ernst gemeint: Der Web-Kurator
2. Anna-Maria
07/07/2008 04:11 pmDanke—der Web-Kurator ist aber auch nicht schlecht
3. Amys Welt » Blog Archive » Nachtrag: Das Web & der Journalismus
08/07/2008 03:59 pm[…] Natürlich habe ich gestern nicht alles erwischt, was lesens‑ & hörenswert ist. Daher hier noch ein Nachschmiss zum Thema: […]
4. Journalismus, Verlage – die Diskussion um die Zukunftsfähigkeit des Publikationswesens — Amys Welt
09/06/2009 05:16 pm[…] geht. Blogosphäre und journalistische Berichterstattung sind interdependent aufeinander bezogen ‹/den Luhmann […]