Natürlich habe ich gestern nicht alles erwischt, was lesens‑ & hörenswert ist. Daher hier noch ein Nachschmiss zum Thema:
In einer früheren Linkschleuder erwähnte ich schon mal Irene McGees Podcast No One’s Listening. Die Show ist zwar eingestellt, hatte aber einen großartigen Podcast: Changing The Face of Journalism (Teil 1, Teil 2, Teil 3)—mit Interviews einiger US-Mediengrößen u.a. dem Besitzer des Familienunternehmens, dem die Washington Post gehört. Die Washington Post war ja in letzter Zeit des öfteren als Beispiel herangezogen worden.
Susanne Englmayer sinniert realistische auf mindestens haltbar (ein Projekt, das auch kurz vor der Einstellung steht) über Schreiben. Für Geld: „So ist das eben, Schreiben für Geld. Alles Lüge, aber eine hohe Kunst.“
Zum Thema Jobs in den (neuen) Medien gibt es wiederum einen Podcast von Irene: „Media Jobs“ (Teil 1, Teil 2, Teil 3)
Ich sorge mich um die Zukunft der Netzeitung, der ja wenn nicht die Einstellung, dann doch aber die redaktionelle (= qualitative ?) Verstümmelung droht. Der Schockwellenreiter macht sich jetzt auch Sorgen und so ist bei der ersten deutschsprachigen online Vollredaktion wohl bald die Netzorientierung keine Priorität mehr.
Ein Strategiewechsel, den das reine Netzprojekt wohl nicht überleben wird. (Siehe Heise und Welt) Das UPLOAD-Magazin hat mehr Links.
Jens Petersen von media coffee hat ein paar kurze knackige Beiträge und O-Töne in den letzten Tagen veröffentlicht.
Die Zeit will auf Augenhöhe mitdiskutieren und hat nach Mercedes Bunz (Tagesspiegel) jetzt auch Markus Beckedahl (Netzpolitik.org) zum Video-Blog/Inteview/-Topic-Talk (?) geladen.
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