Es ging durch die Presse: Eine Stu­die hat die CO2-Emissionen für die Nut­zung von Google Such­ma­schi­nen berechnet.

Per­for­ming two Google sear­ches from a desk­top com­pu­ter can gene­rate about the same amount of car­bon dioxide as boi­ling a kettle for a cup of tea, accor­ding to new research.

Wired hat gleich mit ent­spre­chen­dem Rela­ti­vis­mus auf die Mel­dung geant­wor­tet & sieht das Pro­blem u.a. in der struk­tu­rel­len Ein­bet­tung eines Jeden (auch von Google) in beste­hende Ener­gie­ver­sor­gungs­netze und Ener­gie­kon­zepte: Goog­ling Is Not the (Environ­men­tal) Problem

Um sich nun nicht ganz so schlecht zu füh­len, beim vie­len Goog­len kann Mensch auf Eco­cho umsteigen—die erste grüne Such­ma­schine der Welt. [via RESET]

Nach­trag, 13.01.09: Golem hat es aus­führ­li­cher, kor­rek­ter und auf Deutsch: Wie umwelt­schäd­lich ist Goo­geln? (Update)

Wissner-Gross hat inzwi­schen bestrit­ten, Google in sei­ner Stu­die erwähnt zu haben. „Unsere Arbeit hat nichts mit Google zu tun. Unser Schwer­punkt lag auf dem Web ins­ge­samt, und wir fan­den her­aus, dass der Besuch einer Web­site im Schnitt etwa 20 Mil­li­gramm CO2 frei­setzt.“, sagte der Phy­si­ker dem US-Branchendienst Tech­News­World.

Die Zitate über Googles Rechen­zen­tren und den Ein­fluss auf die Umwelt seien kor­rekt gewe­sen, so Wissner-Gross. Der Ver­gleich mit dem Was­ser­ko­cher hin­ge­gen stamme von der Times. Er habe keine Ahnung, woher die Werte stamm­ten, sagte er.

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Mit 0,2 g CO2 pro Such­an­frage erreicht Google einen Jah­res­aus­stoß von 73 Gg und ist damit für den 3-millionsten Teil der welt­wei­ten Emis­sio­nen ver­ant­wort­lich. Wer das an die große Glo­cke hängt, sti­chelt mit Ver­laub an der fal­schen Stelle.

Alle Details:

http://blog.safog.com/index.php/2009⁄01/14/google-und-co2-emission/

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