Jawohl. Heute so gesche­hen. Da erzähle ich noch groß­spu­rig, wie ich mich fern­hal­ten will von den pro­kras­ti­na­to­ri­schen Ver­su­chun­gen des Zwit­scher­diens­tes und dann freue ich mich so über den ers­ten geschätz­ten Fol­lo­wer1, dass ich direkt mit­be­komme, wie Twit­ter funk­tio­niert. Aha.

Die Sache war die: Ich hab hatte ja keine Ahnung, wie Twit­ter eigent­lich funk­tio­niert – also über die­ses eine SMS-140-Zeichen-Darfst-du-loswerden-Formular hin­aus. Um dann nicht aus Ver­se­hen zu kli­cken und zu drü­cken und dann auf alle Zei­ten eine kryp­to­gra­phisch anmu­tende aber doch eher Buch­sta­ben­sa­lat und Des­ori­en­tie­rung ver­ra­tende erste/zweite … Twit­ter­nach­richt im Google-Cache abzu­le­gen, wollte ich die Web-Oberfläche ver­mei­den. Zu „ein­fach“ ist was abgeschickt.

Ja, Ein­fach­heit kann abschrecken!

Jeden­falls hab ich mich dann mal auf die Suche nach einem Twitter-Client für Mac OS X.5 gemacht. Zuerst wollte ich es mit Adium ver­su­chen, dass ja angeb­lich Twit­tern kann – aber meine Ver­sion ist aktu­ell, hat aber die Funk­tion noch nicht (weil ich sie nicht inte­griert habe und mir das auch momen­tan zu umständ­lich war). Ich plä­diere auch in ande­ren Anwen­dungs­be­rei­chen für Werk­zeug­tren­nung – Twit­ter soll für mich defi­ni­tiv nicht zum public Chat werden.

Ich wurde bei Schi​mana​.net auf den Syrinx Twitter-Client für Mac OS auf­merk­sam und nach einem kur­zen Test ist das Ding nun in Betrieb genom­men. (Syrinx Home­page)

Ich browse also – jetzt mit der Mög­lich­keit zur kon­trol­lier­ten Ant­wort aus­ge­stat­tet – vom Fol­lo­wer zu ande­ren inter­es­san­ten Sach­ver­hal­ten und dann bringt ein Tweet zum Thema Kin­der­leuk­ämie & AKWs mir den eigent­li­chen Sinn von Twit­ter näher: Gezielte Informationsweitergabe.

Habe ich dann auch getan – auf einen ent­spre­chen­den Vor­trag hier in Mar­burg zum Thema „Kin­der­krebs um Atom­an­la­gen: Zur Geschichte der Strah­len­grenz­werte in Deutsch­land“ im Rah­men unse­rer gran­dio­sen Ring­vor­le­sung „Kon­flikte in Gegen­wart und Zukunft“ hin­ge­wie­sen.

Heu­reka! DAZU ist Twit­ter also da!!!

Das ist wirk­lich das erste mal, dass sich mir eine Web-Technologie über ein Tool erschließt…
:) *Freu* :D

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  1. Nach­trag, 01.06.2009: Mathias Wöl­fel­schnei­der scheint nicht mehr zu twit­tern – weder unter psy­construc­tion noch unter rekur­sion­aut.

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Na sach ich doch. ;)

Na dann werd ich das auch noch­mal pro­bie­ren, irgend­wie ver­steh das Sys­tem aber immer noch nicht. Ich seh immer Ant­wor­ten auf irgend­wel­che Men­schen denen ich gar­nicht folge..

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