DIE ZEIT lässt sie der­zeit antre­ten und ver­sucht die Ent­zau­be­rung des Inter­netz – ver­mut­lich mit Blick auf die eigene Z(uk)unft.

Ich kämpfe mit der Mas­ter­ar­beit, dem nicht enden wol­len­den Auto­ch­aos und der Umzugs­pla­nung, wäh­rend sich die Auf­träge stapeln.

Daher hier nur ein kur­zer Griff in die Zitate-Toolbox von WordPress.

Wis­sen­schafts­jour­na­list und Autor Gero von Ran­dow trat an, Herrn Soboczyn­ski öffent­lich Paroli zu bie­ten. Mit sei­nem Bei­trag zum Thema Geis­te­saris­to­kra­tie ent­larvt er nicht nur einige falsch her­ge­nom­mene Prä­mis­sen & Kon­klu­sio­nen, son­dern bie­tet gleich­zei­tig auch eine Ein­ord­nung des Tex­tes, der eigent­lich mehr über sei­nen Ver­fas­ser (und die Zunft der „ein­ge­ses­sene Printkollege[n]“) ver­rät, als über die „intellekt(uellen)feindlichen Mas­sen“: DIE ZEITGeis­te­saris­to­kra­tie.

Jedem, der die geist­feind­li­che Zer­stäu­bungs­macht des Inter­nets fürch­tet, seien als Gegen­gift Web­sites wie www​.edge​.org oder www​.repid​.com, www​.open​de​mo​cracy​.net sowie www​.lavie​de​s​idees​.fr und www​.repu​bli​que​-des​-lettres​.fr emp­foh­len. Oder www​.artsand​let​ters​daily​.com.

Quelle: Inter­net: Das Netz ist demo­kra­ti­scher als seine Kri­ti­ker | Digi­tal | Nach­rich­ten auf ZEIT ONLINE.

Alle unein­ge­schränkt emp­feh­lens­wert: Open­De­mo­cracy & Arts&Letters hab ich seit Jah­ren abon­niert, des Fran­zö­si­schen bin ich lei­der nicht mäch­tig – wie letzte Woche schon erwähnt, würde ich auch den Lan­gua­ge­Log, Pro­jekte wie TED, Open­Street­Map und der­glei­chen mehr anfüh­ren. Bei Text & Blog bzw. im cibe­r­a­Blog wird auch immer wie­der Spa­nisch­spra­chi­ges (und Por­tu­gie­si­sches) vorgestellt.

An ande­rer Stelle frei­lich wird die Sorge geäu­ßert, dass im Netz die »geschlos­sene Form« ver­schwinde – und das, ja, das ist eine Gefahr. Keine tech­nisch bedingte, son­dern die einer fal­schen publi­zis­ti­schen Stra­te­gie. Es fließt manch ein Euro in die »Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung«, der für die Ver­bes­se­rung des Online­jour­na­lis­mus sinn­vol­ler aus­ge­ge­ben wäre. Die Ver­su­chung, sich Klick-Orgasmen zu kau­fen, ist groß; der Pfad der Tugend indes heißt »Qua­li­tät«. Gerade in den Kon­kur­renz­stür­men des Net­zes ist der Auf­bau von Iden­ti­tä­ten not­wen­dig, von Mar­ken, von sym­pa­thi­schen Räu­men, um Besu­cher zum Blei­ben zu bewegen.

Quelle: Inter­net: Das Netz ist demo­kra­ti­scher als seine Kri­ti­ker | Digi­tal | Nach­rich­ten auf ZEIT ONLINE.

Netzseis­mo­graph Rivva pro­to­kol­liert brav die Reak­tio­nen in der Blo­go­sphäre und Twin­gly, wahl­weise auch Tech­no­rati erfas­sen noch­mal ein biss­chen mehr.

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