OK, die Frist der MA Thesis rückt näher aber die Blogosphäre mag komischerweise nicht auf meine persönlichen Deadlines Rücksicht nehmen.

‹Traum einiger PolitikerInnen an>Da muss man sich doch überlegen, ob es nicht vielleicht besser wäre und die BürgerInnen schützen würde, wenn man da so einen Knopf hätte und das Internetz einfach so ausschalten könnte. Bei Bedarf. CyberCommander in Chief mäßig oder so.</Traum einiger PolitikerInnen aus›

Zum Ernst der Sache zurück: Der Schockwellenreiter verwies auf interessante Definitionen und es gibt neue Meldungen zur Qualitätsjournalismusdebatte, die verbreitet gehören.

Darunter u.a. ein einigermaßen vorbildliches Interview mit dem Sprössling von Herrn Augstein, sen., der sich um den Freitag kümmert und diesen gerade augenfreundlichst (man muss es dazu sagen, es ist nicht selbstverständlich!) und mit pflichtbewusstem Beta-Batch ins Web 2.0 befördert hat – und direkt für einen Grimme Online Award nominiert wurde: der Freitag online.

Jedenfalls gibt der Herr Jakob Augstein im FR Interview sympatischst Auskunft zum Medienwandel (die Mitte ist die größte Zielgruppe, daher haben wir wenig Überraschendes in der aktuellen Landschaft traditioneller Medien) und zum Siegeszug der digitalen Informationsverbreitung:

Ist online die neue Tageszeitung?

Ja, absolut. Dass hier das Netz im Prinzip gewonnen hat, steht für mich außer Frage. Die Tageszeitungen machen meiner Meinung nach jetzt schon keinen Sinn mehr, weil auf den ersten zwei, drei Seiten nur Nachrichten stehen – das ist völliger Schwachsinn! Ich kenne auch niemanden, der das in Wahrheit für klug hält. Doch die Leute, die das machen, können sich offenbar nicht davon lösen. Weil sie auch kein anderes Konzept haben. […]

Da macht mal ein Insider die richtige Diagnose. Sehr ansprechend auch, dass er direkt in den ersten Sätzen einräumt, dass der Einstieg ins Web für die Printzunft ein Lern‑ und Auseinandersetzungsprozess ist. Ach was, digital funktioniert nicht wie Papier ohne Zeilenbegrenzung?!

Und dann fängt er doch tatsächlich von Luhmann an. Da war es natürlichst um mich geschehen, was soll ich gegen so viel Charme und Weitsicht haben?

Welchen Nutzen hat die Gesellschaft vom Boulevard?

Ich glaube, dass ich über das, was tatsächlich in der Gesellschaft los ist, aus der Bild mehr erfahre als aus der Süddeutschen. Dort erfahre ich vielleicht etwas über Parteien und Verbände, aber in der Bild lese ich dafür etwas über das Arbeitsleben der Leute oder über merkwürdige Beziehungssituationen. Das könnte die Bild sicher auch noch besser machen, der Boulevard müsste generell noch viel besser sein. Ich bin ein großer Freund vom Boulevard, weil ich glaube, dass er genau dahin geht, wo die ganzen arrivierten Journalisten nicht mehr hingehen, und sich wirklich an die Leser wendet. Bei der Süddeutschen und der FAZ sind die ersten Seiten nicht für die Leser geschrieben, sondern nur für Parteien, für Verbände und für andere Journalisten. Das ist ein Hauptproblem des Journalismus, er entfernt sich von den Menschen und bleibt in einem selbstreferentiellen System hängen.

Am Ende allerdings, da kommt das Salz in die Suppe, da dachte ich mir dann: Lieber Schuster, bleib bei deinen (digitalen) Leisten, denn… Herr Augstein spielt die Extremversion der jetzigen Entwicklung durch und geht offenbar davon aus, dass die Wirtschaftskrise so viel Einfluss auf die Medien entwickeln könnte, dass ein gesellschaftliches, Informationsvakuum entsteht… und wer stellt sich seiner Meinung nach an, die traditionellen Medien und die journalistische Zunft abzulösen/aufzufangen/zu ersetzen und deren Nachfolge anzutreten? … ja richtig, schlimmst anzunehmender Fehlschluss: Die Blogger?!

Augstein, jn., hat sich nämlich auf die re:publica begeben – Glückwunsch zu & Hochachtung vor so viel Einsatz – und dort „die Blogger“ befragt:

„Angenommen, ihr tragt bald das ganze Gewicht der vierten Gewalt, wenn jetzt die gesamte klassische Presse den Bach runter gehen sollte, wie von manchem prophezeit – seid ihr darauf vorbereitet? Habt ihr die Disziplin, habt ihr die Reife und die Professionalität dazu, könnt ihr das?“ Darauf bekomme ich keine befriedigende Antwort, […]

Abgesehen davon, dass es den/die Blogger gar nicht gibt – das wäre eine infame Generalisierung qua Medium –  … wie kann man diese Medienmacher, auch die sympathischen, nur davon überzeugen, dass die (meisten) Blogger gar keine Journalisten sein wollen? Und dass sie auch nicht die Weltherrschaft den vierten Platz im Staate anstreben?

Der Schockwellenreiter verweist sehr passend zur aktuellen Diskussion auf eine hilfreiche Definition von Qualitätsjournalismus der  Frankfurter Neuen Presse, die ironischerweise in der Auseinandersetzung mit falsch übernommenen Informationen in einer dpa Agenturmeldung zur Piratenpartei, gegeben wurde: FNP – Schwedische Piratenpartei auf Erfolgswelle (dazu in den Kommentaren)

Anm. der Red.:
――――――――――
Als ob wir diese Meldung wider besseres Wissen veröffentlicht hätten. Wie sollen Kunden von Nachrichtenagenturen, also Zeitungen, jede einzelne Meldung überprüfen? Hunderte, tausende täglich. Die Agenturen sind dazu da, dass sie uns korrekt recherchierte Meldungen und Artikel zukommen lassen. Der Umstand, dass DPA diese Meldung bis heute nicht zurückgezogen hat, sollte ebenfalls zu denken geben

wirres destilliert im Angesicht solcher Äußerungn eine eigene Definition von Qualitätsjournalismus: _wie definiert man qualitätsjournalismus nochmal?

ganz einfach: qualitätsjournalismus ist so eine art durchlauferhitzer für agenturmeldungen.

[…]

das ergibt die einfache formel:

qualtitätsjournalismus = agenturmeldungen + arroganz

ich würde das auch nicht mehr „geht sterben“ überschreiben, wie stefan niggemeier das tut, sondern: „oh: die sind ja mausetot!“

Von dem Medium in die Politik

Im o.g. Freitag übrigens spricht Friedland von „der Fortführung des Internets mit politischen Mitteln“ durch die „Neue Digitale Bewegung“ und sieht die Sache IMHO damit sehr viel realistischer, als die Journalisten, die sich von Bloggern verfolgt und um ihren Rang gebracht sehen: Die Neue Digitale Bewegung

Diese vielen Online-Arbeiter ballen nun aber nicht länger die Faust in der Tasche, sondern hauen in die Tastatur – ganz offen und ganz öffentlich. Denn nichts ist schlimmer, als Regulierungen von PolitikerInnen ertragen zu müssen, die anscheinend rein gar nichts von den Funktionsmechanismen des Internets verstehen (und offenbar auch keine Beratung in diesem Bereich zulassen).

Am letzten Sonntag ist nun die Neue Digitale Bewegung folgerichtig im Europa-Parlament zu Sitz und somit Stimme gekommen – und wird prompt von zahlreichen, sogar etablierten Medien in einen Topf mit illegalen Filesharern geworfen. Das Wort „Piraten“ macht wohl viele nicht bloß auf einem Auge blind.

Es ist schon ganz erstaunlich, auf welche Hyperreflexie der Einzug der Piraten-Partei ins Europaparlament stößt, ich habe da gestern schon was nachgetragen, verweise aber gerne noch mal auf entsprechende Kommentare: Indiskretion Ehrensache – Ein Skandal namens Demokratie

Und während in der ZEIT die Verlagslobbyisten die betroffenen JournalistInnen vom Kulturkampf ums Urheberrecht schreiben, bemühen sich die BloggerInnen um Klarstellungen zum Heidelberger Appell und all den Verlautbarungen der Verlage: Spreeblick – Björn Grau: Die Tragweite der Copyright-Wars

Im Extremfall werden also in drei Schritten Steuergelder dafür ausgegeben, dass ein Verlag Geld verdient und Wissen in Kleinauflage nur in Fachbibliotheken steht, statt beispielsweise allgemeinfrei online verfügbar zu sein. Die Wissenschaftler als Urheber dieser Texte verdienen aber meist kein Geld an dem System.

Arme Bibliotheken können sich nur wenige solche Bücher leisten. Menschen, die keinen Zugang zu reichen Bibliotheken haben, haben also keinen Zugang zu diesem Wissen. Das gilt insbesondere in armen Ländern. Dabei wissen alle, das Bildung und Wissen wichtige Entwicklungshelfer sind.

Blogbar hat zum Zusammenhang von Urheberrechtsgeschrei(b) Hintergrundinformationen einen Insiderbericht, der hilft die Nöte der Verlage und Verlagsabhängigen nachzuvollziehen: Don Alfonso – Die korrigierte Resolution im Wortlaut

Zahlreiche Anbieter verwenden die Arbeit von Autoren, Verlagen und Sendern, ohne dafür zu bezahlen. Wir dagegen klauen die Bilder von Unglücksopfern wie die Raben bei StudiVZ und Co. in der Hoffnung, dass die Hinterblieben andere Sorgen haben, als uns den Arsch bis zum Sprechloch aufzureissen. Das bedroht auf die Dauer die Erstellung von Qualitäts-Inhalten und von unabhängigem Journalismus. Der ist leider nicht im Mindesten so gewinnbringend wie unsere gekauften Schmierereien, siehe Reise, Auto, Strom, Internet, Bücher, Anzeigen, kostenloses Fingerfood und so weiter.

Wir treten deswegen entschieden dafür ein, den Schutz geistigen Eigentums im Internet weiter zu verbessern.Solange uns keiner verbietet, bei Wikipedia zu kopieren oder amerikanische Zeitungen zu plündern.

Im Tagesspiegel bemüht sich David Harnasch mit Engelsgeduld noch einmal, in einem als Kommentar eingeordneten Beitrag, die Unterschiede zwischen OpenAccess, dem Heidelberger Appell und Google Books zu erläutern und kommt im Prinzip zu einer Erkenntnis, die anderen Orts die „Angry young men“ zum Kreuzchen für die Piraten veranlasst hat:  Die intellektuelle Elite weiß nichts vom Internet

Dass ausgerechnet ein Literaturwissenschaftler sich mit einem derart schlampigen Text exponiert, ist bizarr. Wer den „Heidelberger Appell“ unterzeichnet, hat ihn offenkundig nicht verstanden. Dass hunderte habilitierte Akademiker ihn unterstützen, zeigt das volle Ausmaß eines vernachlässigten Problems: Während die intellektuelle Elite des Landes die Diskurshoheit über den gesetzlichen Umgang mit Zukunftstechnologien behalten will, ist sie offensichtlich unwillig, sich mit den technischen Grundbegriffen vertraut zu machen. Wenn Leute, die sich Texte aus dem Internet prinzipiell von ihrer Sekretärin ausdrucken lassen, die Spielregeln für den Cyberspace aufstellen möchten, kann das nicht gut gehen. Der stümperhafte Gesetzentwurf zur Kinderpornografie dürfte nur ein Anfang sein.

Die KollegInnen in den Redaktionen gehen derweil auf Ursachenforschung zum Krankheitsbild im Kontext Europawahl: Adrian Pickshaus – Auf der Piratenwelle

Fakt ist, ob in Schweden oder in Deutschland, die Piratenpartei besitzt ein Alleinstellungsmerkmal, einen „unique selling point“: Keine etablierte Kraft setzt sich so vehement für dieBewohner digitaler Räume ein. Die 15‑ bis 35-Jährigen, aufgewachsen mit Computern und Internet, heute teilzeitzuhause in virtuellen Lebenswelten, fühlen sich von den im Bundestag vertretenen Parteien nur wenig repräsentiert.

[…]

Die großen Fünf geben sich innovativ: Sonntag eröffnete das ZDF den „Open Reichstag“, in dem Spitzenkandidaten per Videoclip Fragen an die Web-Community richten. Profile bei Facebook und MeinVZ sind inzwischen Standard. Aber Anwesenheit ist nicht gleich Erfolg.

[…]

Bundesweit gaben ihnen nur 0,9 Prozent der Wähler ihre Stimme. Aber: In Berliner Szenevierteln wie Kreuzberg und Friedrichshain holten sie 1,4 Prozent – mehr als alle anderen nicht im Bundestag vertretenen Parteien. Da die Hauptstadtkieze als Hochburgen der kreativen Elite gelten, könnten die Piraten bei den nächsten Urnengängen auch in anderen deutschen Städten sichere Häfen finden.

Und die taz sieht die Piraten dort inhaltlich überzeugen, wo die anderen Parteien nicht einmal ihr Stammwählerpotenzial abrufen konnten: Stärkste Partei bei jungen Schweden: Piratenpartei entert Europaparlament – taz.de.

Das große Plus der Piratenpartei aber war, dass sie auch viele Wähler ansprechen konnten, die sich bislang kaum für die in vorherigen Wahlkämpfen diskutierten Fragen interessierten – und vermutlich auch diesmal nicht zur Wahl gegangen wären. „Viele haben verstanden, dass es nicht reicht, die Faust nur in der Tasche zu ballen, wenn der Staat uns abhört, sondern dass es Zeit ist Stellung zu nehmen“, erklärt Rick Falkvinge. Dabei war der Erfolg der Piratenpartei keineswegs ein städtisches Phänomen: Ihre Stimmen verteilen sich gleichmässig über das gesamte Land.

Ganz dem Milieu der Internetbewegung entsprechend, wird Kooperation denn wohl auch der Modus vivendi der Piraten im Europaparlament:

„Ein Parlamentarier macht natürlich nicht den großen Unterschied“, versuchte der neue Europaabgeordnete Engström demgegenüber zu hohe Erwartungen gleich etwas zu dämpfen: „Aber ich werde mit den Netzaktivisten aus allen Fraktionen zusammenarbeiten und ich glaube, dass sind nicht zu wenige.“

Folke Schimanski schreibt auf Telepolis gar von der kanalisierenden Wirkung der Piratenpartei (in Schweden) in Bezug auf die Young Angry Men:

Befragungen zeigen, dass rund ein Drittel der Piraten aus der schwedendemokratischen Ecke kommen, also werden sie eher kooptiert als überholt. Die meisten der Piratenparteiler sind young angry men im Alter 18 bis 30, nur etwa zehn Prozent sind weiblich, was dem ausgesprochen männlichen Nerd-Milieu entspricht. Die Energie der jungen Piraten wird in friedlicheren Bahnen abgeleitet als in das Randalierermilieu der kahlgeschorenen Skins, wovon es auch in Schweden recht viele gibt.

Kein Wunder, dass die „Altparteien“ in Schweden im Grunde ziemlich froh sind, dass es eine so starke Piratenpartei gibt .

Momentan erhalten Piraten, OpenAccess-Aktivisten und Copyright-Moderate außerdem Aufwind und positve Signale über andere demokratische Kanäle: Golem – Französisches Verfassungsgericht stoppt Internetsperren: Internetzugang gehört zur Kommunikationsfreiheit

Das französische Verfassungsgericht hat das Gesetz Hadopi für nicht verfassungskonform deklariert. Das Gericht brachte zwei Hauptargumente vor. Zum einen impliziere die in der Menschenrechtserklärung garantierte Kommunikationsfreiheit heutzutage auch die Möglichkeit, das Internet zu nutzen, heißt es laut französischen Medienberichten in der Mitteilung des Gerichts.

Des Weiteren ist die Wertschätzung für Informationsfreiheit in Europa nun nicht nur im Parlament repräsentiert: Golem – Europarat sieht Grundrecht auf Internetzugang (Herv. i.O.)

Gibt es ein Grundrecht auf Internet? Vom Europarat gibt es auf diese Frage ein vorsichtiges ja als Antwort. „Der Zugang zu [Internetdiensten] betrifft ebenso die Menschenrechte und Grundfreiheiten wie die Ausübung demokratischer Bürgerrechte“, stellen die für Medienfragen zuständigen Minister der Mitgliedstaaten des Europarates in der Abschlusserklärung ihres Treffens vom 28. bis 29. Mai 2009 in Reykjavik fest.

Die Europäer würden das Internet zunehmend als „grundlegendes Werkzeug für alltägliche Aktivitäten zur Verbesserung ihrer Lebensqualität nutzen“. Sie erwarteten deshalb, dass „Internetdienste leicht zugänglich, sicher, zuverlässig und dauerhaft verfügbar sind“. Aus diesen Gründen empfehlen die Minister den Mitgliedstaaten, Maßnahmen zu ergreifen, um den „öffentlichen Nutzen des Internets“zu erhöhen.

[…]

Alle Eingriffe in die Freiheiten der Bürger müssten durch Gesetze begründet werden, klar abgegrenzt sein und die Verhältnismäßigkeit wahren. Um das sicherzustellen, sollten „alle zuständigen Behörden… mit den Standards des Europarats vertraut gemacht werden“

Wunderbarlich.

Ein ganz phantastischer Artikel, der die Krise der (politischen) Eliten in einen Zusammenhang mit Demokratiemüdigkeit und der Hausmachung des (Legitimations‑) Problems mit der Parteienpolitik zusammenbringt, ist von Werner A. Perger gerade in der ZEIT zu lesen: Europas Linke –  Büßen für die Kapitalismuskrise

Dazu gehört seit längerem die wachsende Entfremdung zwischen Wählern und Gewählten, das zunehmende Desinteresse an den Parteien, die „democracy fatigue“, Demokratiemüdigkeit, wie amerikanische Politologen das Phänomen bezeichnen. Die traditionellen Parteien insgesamt – nicht nur die Linksdemokraten – haben dazu selbst wesentlich beigetragen: mit ihrem Organisationsstil, ihrer kommunikativen Abgeschiedenheit, ihrer Bürgerferne, ihrer funktionärshaften „Professionalität“, ihrem teilweise vordemokratischen Hoheitsanspruch und, vor allem bei schweren Problemen, mit Ungenauigkeit, Unaufrichtigkeit, Feigheit und Abwehrhaltung.

Die Folge – nämlich den Vertrauensverlust der Bürger gegenüber den Parteien als Agenturen der repräsentativen Demokratie – ist längst bekannt und rauf und runter diskutiert. Aber ebenso lange haben die Parteien sich dieser Einsicht in die eigene Rolle als Teil des Problems verschlossen.

Meine Reden.

Nachtrag, 12.06.2009: Der Herr Niggemeier hat ein Interview mit der Netzeitung gemacht (also umgekehrt): NETZEITUNG | MEDIEN BLOGBLICK NACHRICHTEN: Wenn die SPD-Twitterer plötzlich schweigen

Hast du eine Beißhemmung, was Fehler in anderen Blogs angeht? Oder legst du bei denen andere Maßstäbe an?

Niggemeier: Ich habe da keine Beißhemmungen, aber ich bin davon überzeugt, dass wir professionellen Journalismus brauchen, und zwar «professionell» in doppeltem Sinne: als Beruf und als Arbeitsweise. Blogger können recherchieren und transparent sein; Journalisten müssen es.

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N.B.: Wie die „Generation C64“ schon zum Schlagwort mutiert ist…

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