Great Chalfield ManorGreat Chal­field Manor by Neos­naps, CC BY SA 2.0

Hier in Eng­land ist es üblich in einem eige­nen Haus zu woh­nen. In bes­ter Absicht, sich evtl. mit­tel­fris­tig hier assi­mi­lie­ren zu wol­len und im tüch­ti­gen Bestre­ben sich längst mög­lich vor mei­nen Uni-Reports (ein­zu­rei­chen am 4. & 8. Jän­ner 2010) zu drü­cken, surfe ich in letz­ter Zeit immer häu­fi­ger an bri­ti­sche Wohn­lich­keit und vorbei:

Ansons­ten ist das mit den Immo­bi­lien hier so eine Sache: Einer­seits scheint jeder eine Mort­gage und ein Haus zu besit­zen, ande­rer­seits ist der große Immo­bi­li­en­preis­rutsch, der ange­sichts der welt­wei­ten Finanz­krise ange­kün­digt war, wohl doch noch nicht über­stan­den und soll sich dem­zu­folge im nächs­ten Jahr fort­set­zen, wenn es auch nach einer Abmil­de­rung des Trends aus­sieht: Guar­dian – Figu­res point to house price falls until 2011. Gerade sieht es zum Jah­res­ende hin wohl wie­der so aus als erhole sich der Markt etwas: BBC News – House pri­ces rise by 5.9 % in 2009, says Nati­onwide. Im Zusam­men­hang mit den recht lauen Aus­sich­ten für jet­zige Uni-Absolventen könnte das noch eine span­nende Mischung für neue Trends wer­den in den nächs­ten Jahren.

Im kras­sen Gegen­satz dazu ste­hen die für deut­sche Ver­hält­nisse doch recht… “lächerlichen“ Immo­bi­li­en­preise, wenn man das mal so aus­drü­cken möchte.

Kommt man da nicht auf den Geschmack?! Rich­tig. Wer es weni­ger häus­lich mag, ist bei Frank Knight rich­tig. Die Agen­tur hat einige Beson­der­hei­ten im Pro­gramm: Märchenschloss‑ähnliche Anwe­sen aus den Zei­ten der Ahnen, mittelalterlich-abgeschottete Grund­be­sitze, die schottisch-rural das Herz jener berüh­ren, die immer schon mal nach Irland aus­wan­dern woll­ten… In jenem Kata­log jeden­falls fin­den wir regel­mä­ßig Objekte der Begierde, die wir uns für den nächs­ten Lot­to­ge­winn & als zukünf­tige Heim­statt vor­mer­ken. Momen­tan schei­nen sie keine schot­ti­schen Schlös­ser anzu­bie­ten, aber diese Kost­pro­ben ent­spre­chen auch eher dem bereits ange­spro­che­nen Land­haus­stil – die pri­vate Idylle, der Luxus, sich „aufs Land“ zurück zu ziehen:

Bitte bemerkt wohl­wol­lend wie es schritt­weise „bezahl­ba­rer“ wird… Da sollte nun wirk­lich für jede Geld­börse etwas dabei sein!? Wer schon mal in die rich­tige Stim­mung zum Anvi­sie­ren eines sol­chen Anwe­sens kom­men möchte, begebe sich zur NY Times, die hat einen sehr inspi­rie­ren­den Arti­kel über die glück­li­che Dame ver­öf­fent­licht, die das Anwe­sen, wel­ches als Kulisse für das erste Drit­tel im Film Ato­ne­ment diente, geerbt hat: The Other ‘Ato­ne­ment’ Love Story – New York Times.

Mie­ten geht natür­lich auch, wenn­gleich es abso­lut unbri­tisch zu sein scheint und der Markt ent­spre­chend über­schau­bar ist. Kost­pro­ben des örtli­chen Miet­mark­tes, abso­lut will­kür­lich nach unse­rem Geschmack aus­ge­wählt und nicht repräsentativ:

Hübsch hier, nicht wahr?! :D

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