Die neue Dekade beginnt mit Zie­len, deren Umset­zung mehr als not­wen­dig erscheint, nach fast 20 Jah­ren im Bildungssystem.

Ich halte ja nix von Neu­jahrs­vor­sät­zen. Die Amy macht lie­ber Pläne.

Wir, die Amys und ich, sind wage­mu­tig, die­ses Jahr. Ich habe beschlos­sen, der Aka­de­mie den Rücken zu keh­ren und mich nicht um jeden Preis für den Min­dest­lohn drei Jahre lang als PhD-Studentin für die Wis­sen­schaft auf­zu­op­fern. Es gilt, Kre­dite zurück zu zah­len und nicht mehr zu dritt auf 11 qm zu leben. Das scheint mir gerade erstre­bens­wer­ter als ein vier­ter Stu­di­en­ab­schluss, der außer dem Dok­tor­ti­tel kaum wahre Werte schöpft.

Also sind die Ziele für die­ses Jahr „nur“ zuende zu brin­gen, was im letz­ten Jahr begon­nen wurde – hof­fent­lich erfolg­reich. Der Foren­sic Archaeo­logy & Anthro­po­logy MSc sollte bezwun­gen und ein span­nen­des Mas­ter­pro­jekt gefun­den wer­den. Die Hälfte der Module liegt bereits hin­ter mir – kurz vor Ostern steht der nächste Prü­fungs­block an und dann heißt es das MSc-Projekt in drei Mona­ten zu rea­li­sie­ren. Mit dem Abschluss gilt es anschlie­ßend einen ver­nünf­ti­gen Job zu fin­den, der etwas mehr als 11 qm Wohn­flä­che und die exis­ten­ti­el­len Not­wen­dig­kei­ten finan­ziert. Ankom­men ist wohl eines der Ziele in die­sem Jahr.

Mit dem Stu­dium hier habe ich mehr oder weni­ger abge­fun­den: Die Tücken des Objek­tes sind so kom­plex – das zu ent­fal­ten bräuchte Raum und Zeit. Es heißt ein­mal mehr durch­zu­hal­ten, denn Abbre­chen kann ich mir gerade nicht leis­ten. Die mit dem Stu­di­en­ab­bruch ein­tre­ten­den, aku­ten Rück­zah­lungs­pflich­ten sind erdrü­ckend, sodass Auf­ge­ben momen­tan finan­zi­elle Unmög­lich­keit ist.

Zeit, erwach­sen zu werden.

Verwandte Artikel

Post a comment

RSS Feed Amy Welt Amy @ Twitter Amy @ tumblr