Bevor ich mich wie­der in die Blog­pause ver­ab­schiede, dies­mal eine Ankün­di­gung zum Ver­lauf der Dinge: In den nächs­ten vier Wochen absol­viere ich meine drei Wahl­mo­dule sowie ein letz­tes Schwer­punkt­mo­dul – ohne Pause. D.h. ver­mut­lich wenig Zeit für Zwi­schen­mel­dun­gen die über die Länge von Twit­ter­mel­dun­gen hin­aus gehen.

Nach­dem ich ges­tern den Mut hatte, meine letz­ten Prü­fungs­er­geb­nisse ein­zu­se­hen, ist nun klar, dass ein Wun­der gesche­hen ist: Vier von vier Prü­fun­gen in einer Examens­wo­che der beson­de­ren Art (vor Weih­nach­ten) sind bestan­den. In den letz­ten sechs Wochen hatte ich ernste Zwei­fel und befürch­tet, drei der Prü­fun­gen wie­der­ho­len zu müs­sen. Dazu kam es dann nicht – alles ist gut.

Die nächs­ten vier Wochen ste­hen all meine Wahl­mo­dule an. Begon­nen wird mit der Intro­duc­tion into Fire­arms Inves­ti­ga­ti­ons & Bal­listics. Die im letz­ten März lieb gewon­nene Shoo­ting Range wird wie­der besucht, gefolgt von einer Woche Fur­ther Foren­sic Anthro­po­logy: Iden­ti­fi­ca­tion. Da wird es um bone trauma, patho­lo­gies und ähnli­ches gehen; ein Lei­chen­hal­len­be­such ist auch ange­kün­digt. Der Anthro­po­lo­gie fol­gen die Fakes & For­ge­ries, ein Modul mit Kunst­be­zug auf das ich mich schon sehr freue. Last but not least gibt es die Mass Fata­lity Inci­dents, wo es um die orga­ni­sa­to­ri­schen Aspekte von Mas­sen­un­fäl­len, Natur­ka­ta­stro­phen, Ter­ror­an­schlä­gen u.ä. geht. Zwei der drei elec­tives schlie­ßen mit 100 % cour­se­work ab, sodass ich „nur“ zwei Anthro­po­lo­gie­prü­fun­gen am Ende des Tri­mes­ters habe. D.h. etwa 10 Reports, Essays, Prä­sen­ta­tio­nen etc. bis zum Abschluss der Veranstaltungen.

Dank­ba­rer­weise fol­gen dann drei Wochen Prü­fungs­vor­be­rei­tung für zwei Prü­fun­gen im unge­wohnt gemüt­li­chen Abstand von 5 Tagen – ein weni­ger stres­si­ger Ablauf als kurz vor Weih­nach­ten mit vier gro­ßen Prü­fun­gen in 5 Tagen. Am 31. März ist dann das Tri­mes­ter zuende und mit dem ers­ten April beginnt, genau ein Jahr nach­dem ich meine erste Mas­ter­ar­beit ange­mel­det habe, das zweite Masterforschungsprojekt.

Ich bin jetzt schon ganz gespannt, denn es ist dies­mal ein eige­nes Pro­jekt, wel­ches ich hof­fent­lich umset­zen kann. Es soll um die Spa­tial Dis­tri­bu­tion of Spa­nish Civil War Mass Gra­ves gehen, ein Thema bei dem nicht nur Statistik‑ und Spanisch‑ son­dern auch Soft­ware­kennt­nisse re-aktiviert und erlernt wer­den können.

Ab März werde ich ver­su­chen mich zu bewer­ben und evtl. auch mal einen Hei­mat­ur­laub zu pla­nen. Bis dahin heißt es: Augen zu und durch.

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1. Caromonsters
10/03/2010 07:31 pm

GLÜCKWUNSCH!!!!!!!!!!!!!!

Hey,
Ich war grad auf der Suche nach Infor­ma­tion dar­über, wie man am bes­ten in die foren­si­sche Anthro­po­lo­gie ein­steigt und bin auf dei­ner Seite gelan­det.
Ich ver­mute du hast viel zu tun, würde mich aber über ein Ant­wort sehr freuen!!
Hier in Deutsch­land gibt es das Stu­di­en­fach nun­mal nicht. Ich hatte jetzt vor ein Bio­lo­gie­stu­dium (Bache­lor) zu absol­vie­ren und dann viel­leicht nach Groß­bri­tan­nien zu gehen, um dort Foren­sic zu machen. Ist das mög­lich und ist Bio­lo­gie das rich­tige Vor­stu­dium?
Ich habe große Pro­bleme wirk­lich hilf­rei­che Infor­ma­tio­nen zu fin­den. Könn­test du mir viel­leicht hel­fen? Zum Bei­spiel, wie bist du auf das Stu­dium in GB gesto­ßen und wel­che Vor­raus­set­zun­gen muss­test du erfül­len?
Ich wäre dir sehr dank­bar für jede Infor­ma­tion!
Vie­len Dank!!
Jane

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