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Ich belästige an dieser Stelle niemanden mit der frustrierenden Jobsuche, der deprimierenden Erfahrung mit britischen Job Agencies oder dem täglichen Wahnsinn Erfahrungswert, mit vier Menschen – darunter einer Schwangeren –, vier Hunden und zwei Hasen zusammen zu leben. Die Abenteuer sind zwar vielseitig, aber wahrscheinlich nur amüsant, wenn man gerade mitten drin steckt. Heute geschah dann doch [...]
Ok, wir wohnen ja bekanntlich recht abenteuerlich für die Zweierbeziehung und das Kleinrudel der Ökonomie wegen gerade zur Untermiete, als Lodger bei einem britischen Fast-Ehepaar. Sie Anfang 30 und lebensfroh, Er Anfang 20 und trotz Feuerwehrmannjob recht infantil, manchmal. In den letzten Wochen sind also die zwei Senior-Hunde – unsere Rudelfavoriten – ausgezogen, weil es Rudelzank [...]
Nachdem das Hirn drei Wochen konzentriertester analytik Lösung ausgesetz war, leidete es nicht nur unter analytischem hang-over sondern fühlte sich auch deep fried – mal wieder. Das scheint ein Dauerbegleitzustand zu werden. Da die Zellen ab nächster Woche in milder Archäologie & burried remains Lösung entspannen können, ist langsam aber sicher Entwarnung angesagt. Die schlimmsten Module sind [...]
Eine Ostdeutsche, ein Rheinländer, ein Schäferhund-Mischling mit marokkanischem Namen und ein französisches Auto in Rechtslenkerausfrührung wurden heute dabei gesichtet, wie sie nach kleineren Schwierigkeiten an der Heimtierabfertigung vor der Tunnelüberfahrt britischen Boden erreichten. Es ist vollbracht. Wetter war sonnig, Überfahrt lang, wir sind totmüde, der Hund ist fertig. Wir sind vollständig, gesund & nicht ganz munter in [...]
Liebe Alle, vielen, vielen, vielsten Dank fürs Däumchen drücken! Stand der Dinge: Hund ist (mal wieder) entwurmt, die Tierärztin hier in Honnef war ganz nett & freundlich, der Hund ist wieder rundum gegen Zecken, Würmer, Flöhe & Co. vergiftet und ein Beruhigungsmittelchnen haben wir uns auch gleich mitgeben lassen. Die Werkstatt sagt, der Wagen wird in den nächsten Stündchen [...]
Irgendwie scheint das Jahr gerade erst begonnen zu haben und doch fühlt es sich gerade so an, als sei es vorüber bevor man irgendwas Produktives geleistet hat. Da hilft die Vergegenwärtigung der Eckdaten unseres diesjährigen Großprojektes: Unsere Semi-Auswanderung nach England, damit die Amy endlich ihren Kindheitstraum verwirklichen kann.
Ankunft & Orientierung in Swindon Ein hilfsbereiter Kursteilnehmer mit Auto nahm mich dann auch, wie vorgesehen, mit zurück nach Swindon & dort besorgte ich erstmal das Lebensnotwendige in der Innenstadt: Auf dem Weg vom Bahnhof dorthin bin ich direkt an einer Zimmervermietung vorbei gekommen und hab mir mal eine Visitenkarte geben lassen. Man weiß ja nie.
Mit meiner soeben begonnenen Reise nach England beginnt – nachdem ich schon mutig Afrika und Asien bereist haben – auch wieder eine Zeit der Abenteuer und ersten Male – diesmal in der Zivilisation aller Zivilisationen. Was steht in den nächsten 10 Tagen auf dem Programm? Das erste Mal … England, britisches Wetter, englisches Frühstück in England, [...]
Dieser Beitrag wurde am 16. Juli 2008 veröffentlicht und zu Gunsten des Archivs rückdatiert. Aller guten Dinge sind drei: Gestern wurde es mit der Nachtruhe recht spät, weil der Nationalfeiertag den Heimweg nicht eben beschleunigte. Trotzdem war ich festen Willens, heute endlich auf den Eiffelturm zu kommen, den ich bereits zweimal umsonst, pünktlich zur Schließung [...]
Es sah so aus, als würde ich Frieden mit und Paris ins Herz schließen. Ein unerwarteter Fall änderte das aber im Handumdrehen—für etwa zwei Stunden.
Heute ging es auf einen Spaziergang durch Montmartre, zu den Katakomben von Paris, auf den Friedhof von Montparnasse und zum Eiffelturm. Außerdem gabs Crêpe und Sushi — alles ohne Kaffee aber mit Metro.
Meine Ankunft in Paris war pünktlich und als ich aus dem Zug stieg, hörte ich erst einmal nur deutsche Stimmen um mich herum. Eine gute halbe Stunde bin ich dann mit meinen ⅹ Karten um den Bahnhof geeiert, nur um festzustellen, dass keine meiner Karten etwas mit der vorgefundenen Realität zu tun hat. Es dauerte—wie beschrieben—30 [...]
Bildquelle: stock.xchng Das paneuropäische Großstadtabenteuer Paris beginnt mit vielen Entschuldigungen der Deutschen Bahn: Der Originalzug ist in der technischen Überprüfung und daher wird den Fahrgästen nun die Reise mit einem Ersatzzug des Typs ICE zugemutet. Skandalös!
Diese Woche Im Verlauf dieser Woche habe ich einiges geschafft, was ich mir schon länger vorgenommen aber im aufgeschoben habe. Einiges war Glück, anderes war zeitabhängig, manches ein bisschen von allem.
Anstatt im Flieger nach Bahrain zu sitzen, der jetzt erst 6 Stunden später abfliegt, sind wir in einem Luxushotel in Flughafennähe gelandet. Nachdem es ungefähr gefühlte 1.5 Stunden gebraucht hat, uns umzubuchen, wurden wir ins Novotel gebracht. Sie haben uns gefüttert – natürlich nachdem ich mir selbst schon essen zugeführt habe—und warten jetzt auf den Abflug. [...]
So kann es gehen: Ich war der festen Überzeugung mein Flug geht um 9:40 Uhr. Als ich heute morgen nach zäher Tuk Tuk-Verhandlung und ohne Frühstück/Kaffee am Flughafen ankam, wurde schon dezent zum Boarding gebeten. Ich hatte gar keine Zeit mehr, über mein Übergepäck nachzudenken—da saß ich bereits im Flieger. Merke also für den nächsten Flug: [...]
Es gibt so Tage an denen besucht man eine Genozid Gedächtnisstätte. Genau für solche Situationen hat Gott den chocolate chip cup cake geschaffen.
Ja das hab ich bei aller Aufarbeitung der Ereignisse total vergessen: Auch der CSD hat einen neuen puppy dog! Hier zwei Photos: Der ist nicht ganz so süß wie der aus dem Guesthouse, aber jetzt hab ich wo immer ich bin, ein kleines Hundi zur Verfügung. Ist das nicht gar großartig? Zweite gute Nachricht: Unsere [...]
Ich erinnere mich zart daran, kürzlich über starken Appetit und übermäßige Kalorienzufuhr berichtet zu haben. Nachdem ich gestern einen sehr amusanten Abend hatte, erwachte ich heute, mal wieder, mit der der Europäerin liebsten Reisekrankheit. Zwischen Aufwachen und Morgentoilette bin ich einfach auf dem Töpfchen hängen geblieben—ganz großes Kino. Die Ursache für meine Qualen bleibt diesmal [...]
OK, ich komme in letzter Zeit nicht zum Bloggen weil ich über meiner Forschungsseminararbeit hänge—immer noch!—und diese einfach nicht aufhört, die Gestalt einer Magisterarbeit anzunehmen. Wir sind bei 13 Seiten Literaturverzeichnis, 97 Seiten insgesamt und ich weiß nicht, wie ich kürzen soll damit es noch Sinn macht und die Masterarbeit nicht verbaut. OK, es hat [...]
Seit ich 11 Jahre alt war—also seit 13 Jahren—hatte ich kein Heimweh mehr. Kambodscha bringt mich verloren geglaubten Emotionen wieder näher. Die Woche geht schon gut los: Arbeitsplatz wechsel Dich nach den Feiertagen Gestern sollte eigentlich ein blau-mach-Tag werden: Nach fünf Tagen Nationalfeierlichkeiten zu Khmer New Year, nach unserem Inseltrip, nachdem Mails und Unikram und [...]
war im Wesentlichen ereignislos, der Abend umso erholsamer. Im CSD habe ich brav geedited. Hinterher war ich noch im Foreigner Correspondence Club, weil alle Internet Cafés in der Nähe geschlossen waren. Von dort habe ich mit einem Freund eine Mini-Kneipentour gestartet: Meine Mitpraktikantin und ich wollen eine unserer Kolleginnen mal in ein deutsches Restaurant mitnehmen [...]
OK, ich bilde mir ein den Tiefpunkt der Kambodschareise mit dem gestrigen Tag hinter mir zu haben und hoffe nun auf die emotional und statistisch gesehen unausweichliche Besserung.
Das Bergfest ist zwar für mich schon überstanden und die Verheißungen der europäischen Annehmlichkeiten machen die Vorfreude auf daheim auch schon wieder groß. Nichts desto trotz setzt bei einigen von uns gerade der Kambodscha Blues ein und das aus vielerlei Gründen: Die letzten Tage waren nicht sehr ereignisreich, es gab aber ein paar interessante Episoden, [...]
Ich bin ein friedliebender Mensch. Tatsächlich bin ich pathologisch harmoniebedürftig. Das geht soweit, dass ich—aus falsch verstandener Höflichkeit—zu schüchtern bin, mir aus Gastfreundschaft aufgetischtes Essen abzulehnen, auch wenn absehbar ist, dass dieses kurzfristig bis zu mittelschwere allergische Reaktionen auslösen wird. Ich will nicht negativ auffallen und ich will niemandem unnötige Umstände bereiten. Das ist eine [...]
Nachdem wir am Montag relativ viele Eindrücke beim Besuch einer französischen NGO sammeln konnten, sind wir am Dienstag zum CSD gegangen, um weiter an den englischen Reports zu arbeiten, Korrektur zu lesen und zu redigieren. Zum Mittagessen gingen wir in ein unscheinbares Straßenrestaurant, dass voll gepackt war mit Khmers in der Mittagspause. Wir haben über [...]
Am Sonntag ging es—trotz aller Abenteuer in Ratanak Kiri—pünktlich zum Khmer Style Frühstück: Am Abend zuvor habe ich das erste mal seit meiner Magenkrankheit vor einer Woche wieder richtig gegessen und das mit Erfolg. Appetit, Hunger und Magenfestigkeit sind wieder hergestellt und ich versuche mich trotz gestriger Abneigungen an einem Khmer style Morgenmahl: Reis, Suppe [...]
Kambodschanische Gastfreundschaft Die Verwandten unseres CSD-Kollegen wollten wir eigentlich nicht kollektiv überfallen – aber als wir dort ankamen, um uns nach dem weiteren Vorgehen zwecks gemeinsamer Abendgestaltung zu erkundigen, wurde der vollgepackte CSD-Bus—etwa 15–20 Leute—schon herein gebeten.
Das Public Forum war eine anstrengende Angelegenheit. Kulturschock: Deutsche vs. kambodschanische Frühstückskultur—und vom Nachteil als Vegetarier in Kambodscha unterwegs zu sein
Puh bin ich geschafft. Nach über 12 Stunden im Bus, unterwegs über Asphaltstraßen, staubige Pisten aus roter Erde, abenteuerliche Brückenkonstruktionen, über Stadt und über Land, durch fast noch Regenwald, tut uns wohl allen das Sitzfleisch und die Rückenmuskulatur weh. Dank Reisetabletten und Verstopfung gab es an diesem Tag auch nix Neues von meiner Magen-Darm-Front—außer, dass [...]
Morgen geht es um 6:30 Uhr Ortszeit los Richtung Ratanakiri und dann ist erstmal Funkloch und internetfreie Zone angesagt—bis Sonntag Abend. Je nach Straßen. und Wettersituation werde ich es am Sonntag Abend schaffen, Updates zu posten, ansonsten ist halt erst am Montag (also in 5 Tagen) mit Nachrichten zu rechnen. Da wir ein Public Forum in [...]
Bei mir ist in den letzten Tagen nicht so wahnsinnig viel passiert. Heute bin ich krank und habe das erste mal in Kambodscha richtig mit der beliebtesten“ Reisekrankheit zu kämpfen. Gestern gab es ein kleines Get Together mit den DED-Leuten bei einer Einzugsparty auf einer Dachterasse und da habe ich wohl zu viel Obst konsumiert. [...]
Liebe Amy, wenn Du das nächste Mal unter ungewissen Aussichten ein Ticket für t > 18 ⅾ in die Ferne buchst, beachte Folgendes ZWINGEND: IF ticket hin = t AND ticket zurueck = t + x AND x > 18 THEN buy ticket(u) IF ticket(u) = 1/2u + 1/2 u AND ticket(u) = true for t(ticket zurueck) if [...]
Heute war aus zwei Gründen ein großer Tag: Entscheidung der Pre-Trial-Chamber Erstens, die Pre-Trial-Chamber des Khmer Rouge Tribunals hier in Phnom Penh hat über die vorläufige Inhaftierung von Nuon Chea entschieden: Die Richter urteilten, dass der mittlerweile in den 80ern seine Lebens stehende Chea bis zu Verhandlungsbeginn, der noch für dieses Jahr erwartet wird, in [...]
Nachdem mich die gestrige St. Paddys Day Party vor meiner Zimmertür kalt gelassen (oder besser: einschlafen lassen) hat, weckt mich wieder frühmorgendliche Betriebsamkeit Phnom Penhs.
Nach zwei Wochen hardcore Sightseeing und Meetings mit Organisationen am laufenden Band—von denen ich auch noch berichten werde—hier der Bericht vom ersten Praktikumstag, der Hoffnung auf Besserungen macht!
Am Sonntag kam ich, nach knapp 1.5stündiger Bootsfahrt über den aufgewühlten Ozean von der gemütlichen Unwirklichkeit auf Bamboo Island zurück nach Sihanoukville. Nach Wartezeit und vergessenem Sonnenhut erfahre ich im Internetcafé, dass es bezüglich unserer angepeilten Wohnungen noch keinen Treffer gab—das heißt für mich zunächst einmal im Hostel abzusteigen. Nach 6.5 Stunden im hochklimatisierten Bus [...]
Ich erwähnte ja bereits, dass mein Kram nun endlich in Marburg ist und die Umzugshelferlein wissen bereits, dass ich mit der Autovermietung für den Umzug nicht ganz zufrieden war, ich will aber den Umzug in Gänze chronologisch berichten.Achtung, es folgt ein ausführlicher, für Unbeteiligte aber nur semi-interessanter Bericht über das Umzugswochenende.