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Der aktuelle ZEIT Artikel bestätigt nur, was mir seit etwa sechs Jahren aus dem deutschen Hochschulwesen (und mehreren Unis) bekannt ist: Die Wissenschaftskarriere an einer deutschen Durchschnittsuni kommt für mich—trotz aller Liebe zur Akademie und den Themen aus den wenig arbeitsmarktkompatiblen Kultur‑ und Literatur‑, eigentlich den Menschenwissenschaften—nicht in Frage. Wer sich als 25-jähriger Hochschulabsolvent nach fünf [...]
Deutschland versingelt. Noch nie gab es so viele Einpersonenhaushalte wie heute: Im Jahr 1961 waren es vier Millionen, heute sind es 16 Millionen – Tendenz steigend. Die Folgen sind schrecklich, Soziologen malen sie in düsteren Farben: Singles lassen sich formen, vom Arbeitgeber in jedes beliebige Schema pressen, ausnutzen. Sie leisten bereitwillig Überstunden, nutzen ihr Ein-Zimmer-Apartment [...]
Endlich eine sozialwissenschaftliche Kategorie jenseits des Homo oeconomicus & Homo laborans: In der Werteforschung werden Persönlichkeitstypen, die sich sowohl für eigene als auch für gesellschaftliche Belange einsetzen, als aktive Realisten bezeichnet. Solche Menschen möchten sich selbst verwirklichen, sind flexibel und zeigen eine große Leistungsbereitschaft. Soziales und grünes Engagement: Die Karriere der Gutmenschen – Arbeitswelt – Beruf und [...]
und gut, dass wir nicht in Deutschland bleiben, die Zweite: BRIEDIS: Ein Jahr nach dem Abschluss ist die Arbeitslosigkeit unter Geisteswissenschaftlern auf 5 Prozent gesunken, deutlich unter den bundesweiten Schnitt aller Berufe. Ihr mittleres Einkommen liegt allerdings nur bei 22500 Euro, das ist gerade mal rund die Hälfte vom durchschnittlichen Einstiegsgehalt eines BWL-Absolventen. […] ZEIT: [...]
David Allens Buch Getting Things Done (2001) schwappt in seiner allgemeinen „Erkenntnis‑“ und Produktivitätswende nach Europa, bzw. nach Deutschland über:
Work Life Balance & Erfolg sind – relativ. (Bildquelle: stock.xchng) Studenten sind Familie und Partnerschaft wichtiger als die berufliche Karriere. Das ist das Ergebnis einer Umfrage eines Studentenmagazins Das private Glück ist für Studenten heute wichtiger als die berufliche Karriere. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Hochschul‑ Informationssystems (HIS) in Zusammenarbeit mit dem Magazin Zeit [...]