Der aktuelle ZEIT Artikel bestätigt nur, was mir seit etwa sechs Jahren aus dem deutschen Hochschulwesen (und mehreren Unis) bekannt ist: Die Wissenschaftskarriere an einer deutschen Durchschnittsuni kommt für mich—trotz aller Liebe zur Akademie und den Themen aus den wenig arbeitsmarktkompatiblen Kultur‑ und Literatur‑, eigentlich den Menschenwissenschaften—nicht in Frage.
Wer sich als 25-jähriger Hochschulabsolvent nach fünf [...]
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-Und was studierst Du?
–Soziologie.
–Aha. *Denke: Also nix Vernünftiges.*
Nicht von Barack Obama, sondern aus der Wissenswerkstatt erfahre ich von diesem Schmankerl:
Studierende der Sozialwissenschaften kennen es. Für SoziologInnen gibt es jetzt einen informativen Referenzpunkt, der gerne an Eltern, Bekannte und Ratgeber in die Mailsignatur gepackt werden kann:
Das Video Werbefilmchen für das Soziologiestudium zeigt eindrucksvoll, warum Menschen und [...]
12-11-2007 / Food for Thoughts , Lesetagebuch & Fundstücke
Bologna-Paradox, Bertelsmann Stiftung und Wirtschaftlichkeit im deutschen Hochschulwesen: Was so alles (falsch) läuft
… kann man überaus fundiert und sehr überlegt zusammengestellt in folgenden Artikeln nachlesen—auf den NachDenkSeiten und in der Zeit:
Klemens Himpele sagt in „Die Föderalismusreform Ⅱ muss zu einer Verbesserung der Finanzierungsstrukturen für Bildung führen“ auch gleich, was mit der Föderalismusreform, der Tragödie Erster Teil, schief gelaufen und wo nachzubessern ist:
Bildung in der Föderalismusreform Ⅰ
Einer [...]
11-12-2006 / Food for Thoughts
Neues aus dem deutschen Hochschulsystem: Studiengebühren und ihre Auswirkungen
Wie die Zeit bereits am 9. November 2006 mitteilte, fügen sich nun erste Zahlen in das Bild, welches uns aufzeigt, was u.a. Studiengebühren für Auswirkungen haben können:
Weniger Studenten, weniger Bafög-Bezieher, kaum Kreditanträge—umgekehrt hatte die Bundesagentur für Arbeit schon vor vier Wochen gemeldet, dass sich dieses Jahr neun Prozent mehr Abiturienten um eine Lehrstelle beworben [...]
21-03-2006 / Uni
Aufhänger & Kommentar
Als ich mir über die Marketing-Methoden meiner Alma mater hier Luft gemacht habe, konnte ich ja nicht wissen, dass Andreas gleich anknüpft. Weil der Kommentar dann doch etwas länger geworden ist, hier ein Beitrag samt Trackback.
17-03-2005 / Studium
Ja, wozu dann überhaupt studieren?
Fragt sich der Ottonormalstudent, mit dem Ziel einen Hochschulabschluss zu erlangen, wenn er/sie die neue Lieblingskampagne der Spiegelonline-Redaktion in diesen Tagen verfolgt. Da lernt man nämlich, dass ein abgebrochenes Studium kein Beinbruch sein muss, ja sogar förderlich für den weiteren Berufsweg ist (oder doch nur: sein kann?!).
Die sog. „Abiturienten mit Hochschulerfahrung“ sind es nämlich, die [...]