Die letzte Woche war die zweite Woche ohne Modulveranstaltungen und mit Zeit zum Lernen. Nachdem uns das Statistikmodul wirklich die Ohren schlackern ließ, verbrachte ich die Hälfte der Woche inkl. Wochenenden mit Statistiknachbereitung. Geplant war eigentlich auch die Modulvorbereitung für die nächsten beiden Wochen Analytical Techniques – das angeblich Anspruchsvollste was uns in diesem Masterprogramm [...]
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Großartiger Artikel über Hannah Arendt im New Yorker:
„The more you realize that war criminals might be ordinary people, the more afraid you become,“
[…]
A dignified individual existence, she believes, requires distance from others, the „interspace“ that she described in the Hamburg speech. Compassion is dangerous, in her view, because „not unlike love,“ it „abolishes the distance, [...]
Vorgestern habe ich mit meiner Mama zusammen die Verfilmung des Da Vinci Codes angesehen.
Mir wurde vielfach versichert, der Film sei nicht halb so detailliert in seiner theoretischen Fundierung wie das Buch, und überhaupt sehr gekürzt. Letzteres ist bei der Adaption einer knapp 500seitigen Romanvorlage die Regel—ein durchschnittliches 3-Akter-Hollywood-Drehbuch ist um die 100 Seiten lang—, Ersteres [...]
Even if we grant that you can be as original within the university as up in your garret, we must concede the possibility that something is lost by living a divided life. Intensity perhaps. The ability to focus hard and long on big, ambitious projects. A great writer, after all, must travel daily to a [...]
06-09-2008 / Food for Thoughts , Uni
Statistisches Denken ist unnatürlich: Math is Music – Stats is Literature
Dieses wundervolle Paper—aus der Reihe Maths is Music & Statistik—für den Statistikunterricht bzw. die Lehre von Statistik an der Uni machte meinen Morgen: Dick de Veaux—Math is Music—Stats is Literature Stats is Literature (pdf)
George E.P. Box:
„All models are wrong– but some are useful“
„Statisticians, like artists, have the bad habit of falling in love with their [...]
– ist auf den Seiten der ZEIT zu finden: Die traurigen Streber—Die Entmutigung einer Generation
Herr Jessen war so erfolgreich in seiner Polemik, dass der Beitrag bereits weit über 70 Kommentare provoziert hat.
Die deutschen (Sekundär‑)Tugenden sind bedenkliche Haltungen und gehören überdacht, so der Artikel. Ich bevorzuge meine Kommentare zumindest in so öffentlichem Raum jedoch durchdacht & semantisch korrekt. [...]
15-08-2008 / Design-Style
Die Welt in Schwarz und Weiß und Worten
Words Without Pictures.
is purposefully multi-voiced and multi-layered [2]. It includes essays [3], discussion forums [4], debates [5], one-to-one conversations [6], and questionnaires [7]. Words Without Pictures is using this range of formats to gauge a broad range of opinions about photography before they become received wisdom. We offer the ideas that begin this year-long process [...]
Diese Woche wieder am eigenen Leibe eine Lektion für’s Leben gelernt: Nein-Sagen ist für alle Beteiligten eine gute Sache. Ich schreibe jetzt (mehr als Erinnerung für mich, denn für andere Lesende) gute Gründe zum Nein-Sagen auf. Diese berücksichtigen vor allem den Aspekt der Zusammenarbeit, des zeitnahen Erledigens von Aufgaben. Ich geh nicht auf Aspekte der [...]
07-07-2008 / Food for Thoughts
Das Web & der Journalismus
Da war ich mal wieder zu langsam—bzw. das echte Leben hatte Vorrang. Daher hier der von mir angedachte, von anderen viel besser umgesetzte Beitrag zum leidigen Thema online Journalismus, Web und die Neuorientierung der Medienlandschaft.
02-07-2008 / Food for Thoughts
Lesenswert: The Concept of Race
Konzepte wie Rasse und Ethnizität fordern ja immer wieder zu allerlei Positionierung und Aufklärung heraus.
Anthropology.net: The Concept of Race
The main concern of the Europeans was religion and how people of different colors fit into that scheme. Were they also “Children of God or soulless creatures that needed to be saved? The discussion of the “conversion” [...]
01-07-2008 / Food for Thoughts
Ich bin sprachlos über Josef Joffes journalistischen Qualitätsbeitrag
Ich mag und schätze Josef Joffe, USA-Kenner, Zeit-Herausgeber und Zeitungsmann aller erster Güte.
Um so bestürzter war ich, als ich folgenden Kommentar auf Zeit online las (die Überschrift hat mir schon im Vorfeld angedeutet, dass hier nix Gutes kommt): Klasse, nicht Klicks
21-06-2008 / Lesetagebuch , Software
Wundervoller Beitrag zu Content Management & CMS
Es gibt ja viele Leute, die sich einfach mal WordPress, Drupal, Typo3 oder sonst was via einer ein-Klick-ich-brauch-es-ja-nur-freischalten-Aktion auf den Webspace schmeißen und dann drauf los legen als gäbe es kein Morgen mehr. Im Laufe des Kennenlernens und Gegen-die-Wand-einer-Software-Laufens wird dann oft das Programm schuldig gesprochen, wenn was schief läuft, nicht mehr geht oder sich [...]
Auch der ehemalige Arbeitsminister unter Bill Clinton & Why Democracy?-Gastblogger Robert Reich ist nicht so angetan von der Vorstellung, dass Barack Obama sich die Hillary auf’s Ticket und ins Weiße Haus holt:
Ⅰ have known and admired the Clintons for decades and Ⅰ have no doubt that Hillary could do an excellent job as Vice President. [...]
Hier ein rough draft für einen Artikel der später im Why Democracy? House Blog landen soll. Ich bin noch nicht wirklich zufrieden, es ist zu pathetisch, andererseits soll es positiv werden. Mal gucken ob ich mein Hirn noch zu irgendetwas Kreativerem bewegen kann.
Mein erster Artikel für die ReadersEdition — in der Sven Edition:
Ich möchte heute aus dem Democracy House in Kapstadt von einem besonderen Projekt berichten: Unter dem Namen Why Democracy? werden vom 8. bis 18. Oktober 2007 parallel auf allen Kontinenten, von über 40 Sendeanstalten in mehr als 200 Ländern 10 Dokumentarfilme zum [...]
Der Artikel ist in der ReadersEdition erschienen, nachdem ihn Sven hilfreich editiert hat:
Titel: Hinter den Kulissen des größten Dokumentarfilmprojektes der Welt
Ich möchte euch heute aus dem Democracy House in Kapstadt von einem besonderen Projekt berichten: Unter dem Namen Why Democracy? werden vom 8. bis 18. Oktober 2007 parallel auf allen Kontinenten, von über 40 Broadcastern [...]
28-01-2007 / Kino
Kinobesuch am Samstagabend: Babel
Da die Hausarbeit zum Thema UN Reform Issues and Proposals nun einigermaßen Form annimmt, habe ich mich gestern Abend mit einem Kinobesuch (und gestern Morgen mit dem Schreiben eines längeren Kommentars) belohnt.
Wir sind mit einigen Freunden in Babel gegangen, das neueste Werk von 21 Gramm-Macher Alejandro González Iñárritu.
Da ich immer noch nicht weiß, was [...]
scheint er gute Chancen bei der Süddeutschen oder zumindest bei ihrer online-Variante zu haben. Herr Kortmann schien Bedarf anzumelden, die Süddeutsche gab ihm bedenklich viel Raum zur Bedürfnisbefriedigung. Hier meine persönliche Meinung dazu, eine Analyse seiner Argumentation würde ich gern noch nachliefern, steht aber aufgrund von Prüfungsstress demnächst nicht zu befürchten.
09-08-2006 / Lesetagebuch & Fundstücke
Reihe der Zeit zum Thema potentielle Mütter & Kinder in Deutschland
Eine ziemlich fantastische Serie der Zeit geht in die nächste Runde: Wie bereits berichtet, begleitet die Zeit seit einigen Jahren und verstärkt in den letzten Monaten in Essays, Reviews und Kommentaren die andauernde, aber bereits wieder abflauende Demographie-Debatte bissig, mit Gesellschaftskritik, Realsatire und einem Hauch deutscher Lebens‑ und Alltagsrealität. Hier ein kurzer Überblick über die [...]
30-04-2006 / Lesetagebuch & Fundstücke
Ein Ruhetag
Gestern ist die BA-Arbeit in der Version 0.9beta an die ersten Fachkorrektoren rausgegangen. Folglich habe ich mir heute einen „faulen“ Tag gegönnt: Putzen, Aufräumen, Aussortieren, Abwaschen. Nebenbei ein wenig die drei ??? gehört und bin ein bisschen rumgesurft.
Dabei hab ich das sehr interessante Blog der Research Group Statistical Modeling, Causal Inference and Social Science gefunden. [...]
08-04-2006 / Computer
Yes, Ⅰ am a believer …
Vor fast genau einem Jahr schrieb Stephan Maus einen Essay zum Thema OpenSource für die Süddeutsche.
An anderer Stelle schreibt in diesem Jahr Jungautorin Juli Zeh über OpenSource als Lebenseinstellung ihres (fiktiven) Freundes F.—einem Zeitgenossen, den es des Nächtens an den PC treibt, um zusammen mit anderen Programme und Code zu schreiben, zu organisieren und zu [...]
19-03-2006 / Lesetagebuch & Fundstücke , Privat
Aufschiebetaktik …
Noch 1.5 Wochen bis zur ersten mündlichen BA-Prüfung und meine Motivation ist im Keller. Nicht, dass es nicht noch genug zu lernen gäbe, aber im Moment leide ich unter Motivationsmangel und LMA-Stimmung. Außerdem ist heute Sonntag und diese „Sonntag hat nicht mal der liebe Gott gearbeitet“-Logik wirkt immer wieder. Tim Berners-Lee sei Dank, gibt es [...]
10-02-2006 / Paper, Hausarbeiten & Co.
Sozialtheorie Ⅰ
Die Hausarbeit zeichnet Uwe Schimanks Argumentation in der Einleitung zu seinem Werk Handeln und soziale Strukturen nach und kommentiert diese. Schimanks Erläuterungen werden mit zusätzlichen Beispielen aus der Sozialpsychologie belegt.
Titel: Uwe Schimank: Zwei soziologische Erklärungsprobleme. Ein Kommentar.
Semester: Sommersemester 2005
Ruhr-Universität Bochum
Note: 1.3
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12-04-2005 / Computer
Die Heiligsprechung der Open-Source-Community
Heute morgen habe ich während des Frühstücks einen hochinteressanten Artikel der SZ lesen können—Herr Maus spricht spontan und von ganzem Herzen die gesamte Open-Source-Community heilig und tut gut daran. Nebenbei erklärt er gleich noch, warum.
Lesenswert!!!