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	<title>Amys Welt &#187; Freunde</title>
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		<title>Doppelt obdachlos</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 12:14:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Amy</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die „guten“ Nachrichten rei&#223;en nicht ab: Nachdem ich heute Morgen, nach der ersten Nacht seit langem auf einer echten Bettstatt ausgeruht, ausgeschlafen &#38; zu christlicher Stunde aufgewacht bin, habe ich erstmal eine Mail ans Muttertier geschrieben. Sie solle sich keine Sorge machen, die Krise ist praktisch vorbei, wir sind bei f&#252;rsorglichsten Freunden unter gekommen, der Hund war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die „guten“ Nachrichten reißen nicht ab: Nachdem ich heute Morgen, nach der ersten Nacht seit langem auf einer echten Bettstatt ausgeruht, ausgeschlafen &amp; zu christlicher Stunde aufgewacht bin, habe ich erstmal eine Mail ans Muttertier geschrieben. Sie solle sich keine Sorge machen, die Krise ist praktisch vorbei, wir sind bei fürsorglichsten Freunden unter gekommen, der Hund war gestern mal wieder richtig echt lange draußen, kann ihr Glück kaum fassen. Lemia versteht sich für ihre Verhältnisse prächtig mit den beiden Hunden der Hausbesitzer und wird von einem unermüdlichen Spike umworben. Gestern gab es mit Bolognese echtes comfort food und der Schlaf im gemütlichen Gästezimmer ließ mich in der Gewissheit aufwachen, dass die Krise fast überstanden ist.</p>
<p>Bis, ja bis ich im Moment des Abschickens der Entwarnungsmail an die Familie in die Mailbox guckte. Eine Email von Kirsty, unserer UK-Vermieterin. Ich las nur bis zur zweiten Zeile: <em>Ⅰ had an awful day yesterday, and Ⅰ am afraid it will be bad news for you two aswell.</em></p>
<p>Mir war direkt klar, was folgt. Vor der ersten Tasse Kaffee kam uns die Nachricht ins  Gästedomizil gemailt: No Room for Us in the UK.</p>
<p><em>F* it. F* it.  F* it.  F* it.  F* it.  F* it.  F* it. </em></p>
<p>Jawohl. Seitdem mailen, suchen, googlen und telefonieren wir neuen Unterkuftsmöglichkeiten hinterher. Die Vermieterin ist betrübt und hilft uns, eine neue Bleibe zu finden. Sie muss selbst unerwartet das Haus aufgeben – der Ex-Partner mit dem sie die mortgage hat, will jetzt verkaufen. Es lag also nicht an ihr sondern wieder ist höhere Gewalt bzw. sind Dritte die Ursach allen Dramas.</p>
<p>Wir sind fertig, so fertig, in allem Unglück aber mit besten Freunden gesegnet, die mit geduldiger Tatkraft, lieben Worten und noch besseren Fluchphrasen unsere Moral hoch halten. Danke schon mal dafür.</p>
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		<title>Heute ist ein P&#252;nktchenrock-Tag</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Apr 2008 04:56:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Amy</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit ich 11 Jahre alt war—also seit 13 Jahren—hatte ich kein Heimweh mehr. Kambodscha bringt mich verloren geglaubten Emotionen wieder n&#228;her. Die Woche geht schon gut los: Arbeitsplatz wechsel Dich nach den Feiertagen Gestern sollte eigentlich ein blau-mach-Tag werden: Nach f&#252;nf Tagen Nationalfeierlichkeiten zu Khmer New Year, nach unserem Inseltrip, nachdem Mails und Unikram und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit ich 11 Jahre alt war—also seit 13 Jahren—hatte ich kein Heimweh mehr. Kambodscha bringt mich verloren geglaubten Emotionen wieder näher.</p>
<p><strong>Die Woche geht schon gut los: Arbeitsplatz wechsel Dich nach den Feiertagen</strong></p>
<p>Gestern sollte eigentlich ein blau-mach-Tag werden: Nach fünf Tagen Nationalfeierlichkeiten zu Khmer New Year, nach unserem Inseltrip, nachdem Mails und Unikram und vieles Verpflichtungen mehr aufgelaufen waren, wollte ich so viel wie möglich abarbeiten, gemütlich im Büro und nebenher den Grant Proposal des CSD für die Europäische Kommission zusammenfrickeln, während etwa dreiviertel der CSD Kollegen verlängerten Urlaub haben. Und wieder kam alles anders:</p>
<p><span id="more-478"></span></p>
<p>Am Vormittag kamen wir auf Arbeit und mussten zusehen, wie unsere provisorischen Arbeitsplätze—mal wieder—umgeräumt wurden. Man setzte uns in ein ruhigeres Büro mit funktionierender Klimaanlage und eigenem(!) Klo – eine Einrichtung die sich im weiteren Tagesverlauf als sehr … praktisch erweisen sollte. Wermutstropfen an der Sache: Am Montag kommt die Kollegin zurück, die eigentlich in dem Büro sitzt, wo wir hingesetzt wurden, aber das störte gestern noch niemanden. Anschließend bekam meine Mitpraktikantin <a href="http://blog.annamariamueller.de/2008/04/09/food-for-thoughts/worst-day-ever" title="Worst Day Ever" target="_blank" class="liinternal">den Praktikums‑/Kambodscha-Koller, der mich bei der letzten spontanen Umsetzaktion überfallen hatte.</a></p>
<p><strong>Pausenstimmung, Pausenspaß und der Anfang vom Elend</strong></p>
<p>Als es endlich Lunchbreak war, hatte ich von drei Freunden daheim aufregende und total überraschende Nachrichten bekommen, die ich eigentlich dringendst mit Sven besprechen wollte. Außerdem hatte ich am Morgen via Email davon erfahren, dass die Kollegin, mit der ich am Grant Proposal arbeiten soll, den Rest der Woche im Urlaub ist, weil National Holidays usw. Im Voraus—sprich vor Eintritt des Ereignisses—benachrichtigen, ist hier nicht so<em> en vogue</em>.</p>
<p>Es ging in der Mittagspause zum Central Market. Wir brauchten noch Geschenke für die Lieben daheim und hatten in Ermangelung eines zweiten Frühstücks mal wieder richtig Kohldampf. Wir trafen uns mit einem Freund, der einen Geheimtip am Markt kannte: Das mit Khmers vollgepackte Plastikstuhlrestaurant hatte zwar kleine Portionen, aber der Eistee war sehr erfrischend und wir waren nach einer Stunde gut präpariert uns<a href="http://wikitravel.org/en/Image:PhsarThmei.JPG" title="Wikitravel: Phsar Thmei" class="liexternal"> in die ‚Katakomben‘ des Central Market</a> bei zarten 37 ℃ (innerhalb des Marktgebäudes) zu begeben. Es war voll, die Luft war mit allerlei Ge<span style="text-decoration:line-through;">stänken</span>rüchen angefüllt. Wir wussten was wir wollten—und hatten Spaß beim Handeln. Einige von uns zeigten ungeahnte schauspielerische Fähigkeiten und am Ende hatten wir, was wir wollten, und noch ein bisschen mehr.</p>
<p>Am Central Market Tuk Tuk-Fahrer zu finden, die genug Englisch verstehen, dass man auch am gewünschtem Ziel ankommt, ist eine Kunst für sich und so kamen wir 3 Minuten nach 2  Uhr mit Verspätung wieder zum CSD. Ich hatte mit meiner Mitpraktikantin ein wenig von ihrem Mittagessen geteilt und sie fragte mich—mal wieder um 2:30 Uhr—ob es mir gut ginge … und nach den Anti-Nausea-Tabletten. <a href="http://blog.annamariamueller.de/2008/04/02/amycambodia/warten-auf-den-regen" title="Warten auf den Regen" class="liinternal">Böses ahnend</a>—ich war fit wie ein Turnschuh—begaben wir uns in Stellung. Zehn Minuten später zog sich die Ärmste aufs Klo zurück und eine dreiviertel Stunde später ließen wir alles stehen und liegen und ein Arbeitskollege brachte uns ins Guesthouse. Ich hatte gerade mit der Heimat zu kommunizieren angefangen und war bester Hoffnung, dass ich bald wieder an Ort und Stelle sein würde.<em> It is dehydration, stupid!</em> Natürlich war ich an dem Tag nicht mehr im CSD.</p>
<p>Da wir die Sache mittlerweile schon dreimal durchgespielt hatten, war mir klar, was noch auf uns zukommen würde. Nass geschwitzt, nach einer Stunde zu dritt im Guesthouse Klo, haben wir die sich unter Schmerzen krümmende ins Bett gepackt. Mit Engelszungen haben wir versucht, meine Mitpraktikantin zur Arztkonsultation zu überreden. Als dann eine Schweizerin, die im Guesthouse wohnt und schon Erfahrungen mit Parasiten, Dengue-Fieber und Malaria in Kambodscha gesammelt hat, von ihren diversen Besuchen in der Klinik berichtete und uns versicherte, dass sie niemanden, der nicht im Sterben liegt, über Nacht dort behalten, hat meine Kommilitonin eingewilligt zur nah gelegenen SOS Klinik zu fahren. Eine Kollegin kam mit und wir checkten gegen 16:30 Uhr in der Klinik ein. Das Personal da war absolut hilfsbereit, freundlich und hat uns direkt ein Bett neben dem Klo zur Verfügung gestellt. Diese Klinik hat – Gott sei Dank—nichts mit <a href="http://blog.annamariamueller.de/2008/03/29/food-for-thoughts/ratanak-kiri-anthony-bourdain-style" title="Ratanak Kiri&mdash;Anthony Bourdain Style" class="liinternal">der traumatischen Ratanak Kiri Erfahrung im dortigen Provinz“krankenhaus“</a> zu tun.</p>
<p><strong>In der International SOS Clinic Phnom Penh &amp; zurück</strong></p>
<p>Wir war die nächsten zwei Stunden mit dem Ausfüllen von Liability‑, Law Suit‑, Consent‑, Confidentiality‑, Medical History‑ und Payment-Formularen beschäftigt, die mir direkt am Eingang in die Hand gedrückt wurden, während sich der Zustand meiner Kommilitonin nicht verbesserte. Freunde wurden benachrichtigt, das Telefon stand nicht still und wir hatten zumindest das gute Gefühl, die Sache nicht alleine durchstehen zu müssen, während ich noch allerlei kulturelle und kommunikative Missverständnisse mit unserer kambodschanischen Kollegin, die uns den gesamten Nachmittag schon begleitete, auszufechten hatte. Culture Clash als Nebenkriegsschauplatz. Die einzige Sorge der Patientin war mein Wohlbefinden und dass ich mir eine Erkältung im amerikanisch-klimatisierten Krankenhaus holen könnte. Die Kollegin brachte mir schließlich die notwendigsten Sachen aus dem CSD in die Klinik nach: Wir waren am Nachmittag so schnell aufgebrochen, dass ich weder Geld, noch mein Telefon oder das Notizbuch mit dem Vermerk der ersten Krankheitssymptome von vor 2.5 Wochen dabei hatte. Das MacBook—gerade mit dem WordPress Upgrade und dem Software-Update beschäftigt—hatte ich auch einfach stehen lassen. Gut dass ich gestern keine Zeit hatte, darüber nachzudenken ob die Technik sicher ist. Ich war dankbar, dass ich nun via eigenem Handy die besorgten Freunde up-to-date halten konnte.</p>
<p>Die Krankenschwestern haben sich rührend um uns gekümmert und das Klo war zur allgemeinen Beruhigung und Vereinfachung der Situation auch nah. Dann gab es für die Patientin die übliche Dehydration-Behandlung: Über etwa 4 Stunden verteilt 4 mal 500 mℓ E-lyte iv, inkl. ein bisschen  D-Glukose, entkrampfende Mittel und später auch was gegen die Schmerzen. Die Symptome wurden ein bisschen besser und wir dürften kurz nach 8 Uhr die Klinik—versorgt mit ärztlichem Rat und Medikamenten, sowie ein paar Tests—verlassen.</p>
<p>Danach ging es für die Patientin ins Bett. Ich benachrichtigte die Freunde und wir gingen noch auf die Suche nach einer Apotheke. Die Pharmacy, die uns schon mehrfach empfohlen wurde, hatte natürlich geschlossen, als wir nach einer Stadtrundfahrt im Tuk Tuk endlich ankamen. Es war nach neun und ich wusste noch eine Apotheke in unserem Viertel, die auch nicht ganz schlecht ist. Wir besorgten, was wir brauchten, brachten den Kram ins Hostel und dann gab es in sehr aufbauender Gesellschaft moralische Unterstützung für meine LMA/ich will nur noch nach Hause/Alkohol ist ein Substitut für Emergency Sex-Stimmung. Achso: Neun Stunden nach dem Lunch mit dem Alles begann, gab es für mich auch Essen. Was für ein Tag.</p>
<p>Heute geht es mir nach gestriger Depressionsbekämpfung nicht so dolle: Ich würde nicht von Kater sprechen, ich war vor dem Wecker wach und eigentlich ist nur der <a href="http://blog.annamariamueller.de/2008/04/07/food-for-thoughts/kambodscha-blues" title="Kambodscha-Blues" class="liinternal">Kambodscha-Blues</a> zurück, nachdem im Büro schon wieder vielfältige Konfusionen unseren Morgen gestalteten.</p>
<p><strong>There Is Such A Thing As Good News</strong></p>
<p>Die wirklich guten Nachrichten gibt es natürlich zum versöhnlichen Abschluss, für alle, die bis hierhin gelesen haben: <img src='http://blog.annamariamueller.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Der Kommilitonin geht es heute deutlich besser, wir sitzen uns hier im Büro gegenüber und die Klinik wird anrufen, sobald die Testergebnisse vorliegen. Meine Hoffnung geht insgeheim Richtung Parasitenbefall: Die Medikamente dagegen sind leicht einzunehmen, wirken gut und die Ärzte vor Ort wissen am Besten, was sich die Westerners hier so besonders gut einfangen. Andere Option: Infektion. Da hat der Doc gestern schon ausgeschlossen, was auszuschließen geht, und in Ermangelung eines vernünftigen Fiebers gingen ihm wie mir langsam aber sicher die Verdächtigen aus. Weitere nicht so diskussionswürdige Alternativen haben wir auch schon auf der Liste. Also immer schön eliminieren – es wird schon irgendwas Gewöhnliches“, sprich: gut Behandelbares, sein.</p>
<p><em>Zweite gute Nachricht</em>: Es gibt zwei Lichtlein am Ende des Tunnels. Erstens: Heute in genau 15 Tagen und 2 Stunden komme ich am Flughafen in Frankfurt an – um 6:40 Uhr morgens. Mann, Familie, Hund, Freunde, Internet, fließendes Trinkwasser, ungefährliches Essen, erfahrungsgemäß zuverlässige Gesundheitsversorgung und Winterklamotten inklusive. Juchu! Zweitens: Das Guesthouse hat einen neuen puppy dog!!! Der Welpe ist so goldig, dass ich versucht bin, ihn einfach mitzunehmen. Er heißt Sweeney (wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sweeney_Todd" title="Wiki: Sweeney Todd" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Sweeney Todd</a>), ist sooooooooooo süß, ganz klein und freut sich immer, wenn er mich sieht. Er nuckelt, kaut und kratzt an allem, was ihm vor den kleinen Kopf kommt, räumt Blumentöpfe aus und ist einfach ganz bezaubernd. Ich bemühe mich ja seit Wochen, die hier an jeder Straßenecke feilgebotenen Welpen zu ignorieren, aber weil der hier jemand anderem gehört, darf ich ruhig verliebt sein. Mitnehmen is da eh nicht drin. <img src='http://blog.annamariamueller.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>Nächste gute Nachricht:</em></p>
<blockquote><p><em>„Menschen, die im Unglück sind, haben eines vor den andern voraus: sie lernen unterscheiden, welche Freunde ihnen wirklich gut gesinnt sind.“ </em>- Pietro Metastasio</p></blockquote>
<p>Egal wo wir waren: Auf Arbeit, in der Klinik, im Guesthouse, mit den Freunden—das soziale Netz hat nicht versagt. Wir waren nicht allein und das ist ein richtig gutes Gefühl, auch wenn es erst im Nachhinein in voller Klarheit aufkommt. Gestern war einfach nur ein Kampf und das haben wir getan: Gemeinsam gekämpft.</p>
<p>Und so kommt es, dass ich nach 13 Jahren zum ersten mal Heimweh habe: Nach der Familie und den Freunden, nach Verstanden werden, nach Frieden. Für solche Situationen, in denen das individuelle anger management versagt und man sich nicht groß genug und erwachsen genug fühlt, um die Scheiße einfach durchzustehen, für solche Tage gibt es hübsche Unterwäsche und den Pünktchenrock.</p>
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		<title>Willkommen im Club!</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Sep 2006 08:42:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Amy</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch der Alex ist in der Blogsphere angekommen und hat sich und seinen Gedanken zum Thema Software-Developement ein virtuelles Zuhause geschaffen. Das Blog soll ein Scratchbook f&#252;r Gedanken und Ideen, ich nehme mal an haupts&#228;chlich zu Ruby und Ruby on Rails, werden. Momentan ist das Rails-basierende CMS „Radiant“ Objekt der Bem&#252;hungen. Viel Spa&#223; beim (Berufs‑) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch der Alex ist in der Blogsphere angekommen und hat sich und seinen Gedanken zum Thema Software-Developement ein virtuelles Zuhause geschaffen. Das <a href="http://alxh.blogspot.com/" title="alx.development" class="liexternal">Blog</a> soll ein Scratchbook für Gedanken und Ideen, ich nehme mal an hauptsächlich zu <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ruby_%28Programmiersprache%29" title="Wiki: Ruby" rel="nofollow" class="liwikipedia">Ruby</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ruby_On_Rails" title="Wiki: Ruby on Rails" rel="nofollow" class="liwikipedia">Ruby on Rails</a>, werden.</p>
<p>Momentan ist das Rails-basierende CMS „<a href="http://radiantcms.org/blog/2006/08/24/two-members-added-to-the-core-team/" title="Radiant-Projekt-Homepage" class="liexternal broken_link">Radiant</a>“ Objekt der Bemühungen.</p>
<p>Viel Spaß beim (Berufs‑) Bloggen! <img src='http://blog.annamariamueller.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Die letzten Tage in Bochum</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Sep 2006 17:26:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Amy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Privat]]></category>
		<category><![CDATA[Abschied]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist schon komisch Bochum zu verlassen. &#220;ber drei Jahre habe ich nun dort gewohnt und mein erstes Studium abgeschlossen, viele Freunde gewonnen, neues gelernt, die erste eigene Wohnung gemietet, zum ersten mal in einer Stadt mit Burger King-Filialen, acht (?) Kinos und Bergbaumuseum gelebt. Es war eine sch&#246;ne Zeit und obgleich viele Freunde anders [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schon komisch Bochum zu verlassen. Über drei Jahre habe ich nun dort gewohnt und mein erstes Studium abgeschlossen, viele Freunde gewonnen, neues gelernt, die erste eigene Wohnung gemietet, zum ersten mal in einer Stadt mit Burger King-Filialen, acht (?) Kinos und Bergbaumuseum gelebt.</p>
<p><span id="more-168"></span></p>
<p>Es war eine schöne Zeit und obgleich viele Freunde anders weiter machen—in Spanien oder Schottland, mit einem anderen Studienfach oder in einer anderen Ausbildungsform, also obwohl viele aus dem ständigen Freundes‑ und Bekanntenkreis auch neue Wege einschlagen, ist der Abschied nicht ganz leicht. Keine Frage: Man kann sich ja besuchen und ist nicht außer der Welt. Es gibt E-Mail, Telefon und nicht zu vergessen: Instant Messaging. Das und etwa 200 Fahren von und nach Marburg haben die Beziehung zwei Jahre lang am Laufen gehalten—das muss mit den Freunden doch auch funktionieren.</p>
<p>Ausgerechnet jetzt gibt es einen neuen, süßen Kellner im konkret, eine Ausstellung im Archäologischen Museum zu der ich wohl noch mal anreisen werde und es gibt wieder vernünftige Filme im Kino. Hmmmm.</p>
<p>Ich bin das erste mal seit langer Zeit ohne Ehrenamt, dafür aber nun mit Hund und Freund. <img src='http://blog.annamariamueller.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Nächste Woche Montag muss ich mich auf meiner neuen Arbeitsstelle melden, in zwei Wochen sind die Einführungsveranstaltungen fürs Studium.</p>
<p>Panische Erstis schreiben mir Mails, damit ich ihnen erkläre, wie sie für die Komparatistik Stundenpläne zusammenstellen und wie das mit dem Studieren an der RUB funktioniert. Wie zu Beginn eines jeden Semesters.</p>
<p>Das Komparatistik-Forum hat immer noch keine neuen BetreuerInnen und alle Scheine, Zeugnisse und Schriftstücke, die ich an der RUB in den letzten Tagen eigentlich einsammeln wollte, sind doch nicht zusammen gekommen—die Hälfte wird nachgeschickt.</p>
<p>Gestern habe ich zwei Stunden damit verbracht, mit etwa 15 Liter Altfarbe, um deren ordnungsgemäße Entsorgung ich mich kümmern wollte, bis nach Bochum Dahlhausen zu fahren—per ÖPNV. Ganz großes Kino: An der Haltestelle „Ruhrstraße“, an der ich solange auf den Umweltbrummi gewartet hatte, wie er angeblich (laut Fahrplan) dort stehen und „Sonder“müll entgegen nehmen sollte, fuhr ich mit dem nächsten Bus wieder Richtung Bahnhof Dahlhausen, natürlich unverrichteter Dinge.</p>
<p>Erfreulich: Der Umweltbrummi kam noch, allerdings etwa 40 Minuten zu spät. Ich sah ihn vom Bus aus noch an uns vorbei fahren. Natürlich fuhren ich und der Farbeimer wieder heim. Es gibt Tage, da wünsche ich mir ein Auto.</p>
<p>Heute Morgen, nach fünf Übernachtungen auf Fußboden, hatte ich ordentlich Muskelkater, Rückenschmerzen und meine Wohnung abzugeben. Ich war aufgeregt, dass noch irgendwas fehlt, die Nachmieterin rückte mit ihrem Vater an, der sogleich darauf bestand, dass ich noch diverse Möbel entsorge. Nach 1.5 h, viel Rennerei und Schlepperei war die Wohnung übergeben und ich machte mich mit sechs Gepäckstücken—Summa summarum wohl etwa 30 kg (wieder so ein Tag –)— auf den Weg zum Bahnhof, verstaute das Gepäck im Schließfach und traf mich zum letzten mal mit einem Freund in des Bochumers Wohnzimmer, dem konkret, bevor ich mich und mein Gepäck in den Zug Richtung Marburg setzte. Zum letzten mal. Vier Stunden später kam ich pünktlich an. Zum ersten mal ohne zurück zu müssen. <img src='http://blog.annamariamueller.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Es ist viel passiert …</title>
		<link>http://blog.annamariamueller.de/2005/03/12/privat/es-ist-viel-passiert/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Mar 2005 21:13:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Amy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Privat]]></category>
		<category><![CDATA[Freunde]]></category>
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		<category><![CDATA[Semesterabschluss]]></category>
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		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Uni]]></category>
		<category><![CDATA[vorlesungsfreie Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich daheim angekommen bin, von der Versuchung verf&#252;hrt wurde und in Folge dessen den Medion-Scanner brav zum Aldi zur&#252;ck geschafft habe, hab ich einen Scanner gekauft, von dem ich dachte, die ausgelieferte Software ist ok. Nein, der aktuelle Neuware Scanner CanoScan Lide 20 von Canon bringt viel Software f&#252;r ein Betriebssystem mit, dass seit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich daheim angekommen bin, von der <a href="http://www.macuser.de/forum/showthread.php?t=79465" class="liexternal">Versuchung verführt</a> wurde und in Folge dessen den Medion-Scanner brav zum Aldi zurück geschafft habe, hab ich einen Scanner gekauft, von dem ich dachte, die ausgelieferte Software ist ok. Nein, der aktuelle Neuware Scanner CanoScan Lide 20 von Canon <a href="http://www.macuser.de/forum/showthread.php?p=723089" class="liexternal">bringt viel Software für ein Betriebssystem mit, dass seit genau 4 Jahren nicht mehr vertrieben wird</a>, geschweige denn aktuell ist. *kopfschüttel* Eine Mail an den Canon-Kundendienst ist in Vorbereitung. Aber nach langer Aufregung und Anstrengung funzt der Scanner nun einwandfrei.</p>
<p>Weiterhin bin ich begeistert von der Durchhaltekraft der Akkus im neuen schnurlosen Telefon. Nebenbei hab ich die zweite Hausarbeit im Groben fertig gestellt—Neugierige können schon mal <a href="http://homepage.rub.de/Anna-Maria.Mueller/studium/sprechakttheorie.pdf" class="lipdf broken_link">reingucken</a>.</p>
<p>Am Freitag wurde die erste Hausarbeit abgegeben und die Scheine des letzten Semesters hab ich auch noch abgeholt. Natürlich hab ich am Donnerstag noch auf jeder Seiter der frisch ausgedruckten Hausarbeit noch genau einen Tippfehler entdeckt—es lebe die Rechtschreibprüfung und der Menschenverstand!</p>
<p>Die Zeit der Ferien rückt näher—wenn ich diese Woche noch durchhalte, dann ist schon viel geschafft. Die geschriebene Hausarbeit macht mich schon ein bisschen stolz.</p>
<p>Morgen wird mal ein bisschen Urlaub gemacht, mit Freunden treffen, kochen, <a href="http://www.imdb.com/title/tt0314331/?fr=c2l0ZT1kZnxteD0yMHxsbT01MDB8dHQ9b258ZmI9dXxwbj0wfHE9bG92ZSBhY3R1YWxseXxodG1sPTF8bm09b24_;fc=1;ft=8" class="liimdb">Tatsächlich Liebe …</a> gucken und ausruhen.</p>
<p>OK—Hausarbeit Korrektur lesen vielleicht auch noch. <img src='http://blog.annamariamueller.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Während ich also nun mehr Technik als ich je dachte bedienen zu können hier stehen hab, muss ich zugeben, dass es schon angenehm ist, längere Zitate einscannen zu können und in der ganzen Wohnung drahtlos Internet zu haben. <img src='http://blog.annamariamueller.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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