Entries tagged as Hochschulwesen / Back home

Der aktuelle ZEIT Artikel bestätigt nur, was mir seit etwa sechs Jahren aus dem deutschen Hochschulwesen (und mehreren Unis) bekannt ist: Die Wissenschaftskarriere an einer deutschen Durchschnittsuni kommt für mich—trotz aller Liebe zur Akademie und den Themen aus den wenig arbeitsmarktkompatiblen Kultur‑ und Literatur‑, eigentlich den Menschenwissenschaften—nicht in Frage. Wer sich als 25-jähriger Hochschulabsolvent nach fünf [...]
Nicht immer nur Hardware Doch auch Computer-Fachkräfte benötigen zwischenmenschliche Kompetenz. Angehenden IT-Ingenieuren des Hasso-Plattner-Instituts für Softwaresystemtechnik an der Universität Potsdam sollen diese „Soft Skills“ deshalb jetzt in einem eigenen Kurs vermittelt werden. Man wolle die Studenten mit den sozialen Fähigkeiten ausstatten, die sie für ein erfolgreiches Privat‑ und Arbeitsleben bräuchten, sagte Hans-Joachim Allgaier von der Universität [...]
Wenn im Rahmen eines Konjunkturpakets Milliarden in die Infrastruktur fließen, zeigt sich daran auch die Machtlosigkeit der Bildungspolitiker. Denn werden auf einem Bildungsgipfel Beschlüsse gefasst, bleibt die Finanzierung ungeklärt. Steckt Deutschland aber in der Rezession, überbieten sich die Parteien mit Milliardenforderungen für Schule und Hochschule. Dahinter aber stehen dann auch Interessen von Bauwirtschaft und Handwerk. [...]
Jetzt soll also eine noch unveröffentlichte Studie des Hochschul-Informations‑ Systems (HIS) belegen, dass sich junge Menschen von den Gebühren in der Tat abschrecken lassen. […] Laut jetzt öffentlich gewordener Zitate aus dem HIS-Bericht haben im Abiturjahrgang 2006 bis zu 18.000 Studenten wegen der Gebühren kein Studium aufgenommen. Das ist ein niederschmetterndes Ergebnis. Verwunderlich ist es nicht. Die Studienkredite [...]
Studiengebühren schrecken deutlich mehr junge Menschen vom Studium ab als bisher angenommen. Dies zeigt eine aktuelle Studie im Auftrag von Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU). Die Untersuchung wird seit Wochen in ihrem Ministerium unter Verschluss gehalten. Sie liegt der Deutschen Presse-Agentur dpa in Berlin vor. Demnach haben allein vom Abiturienten-Jahrgang 2006 bis zu 18.000 junge Menschen wegen [...]
Auffallend und geradezu realitätsblind bei der Analyse der Gründe für die „akademische Selbstreproduktion“ ist, dass mit keiner Silbe auf die Frage der Finanzierbarkeit eines Studiums eingegangen wird und im Survey keine Nachfrage nach dem Zusammenhang der Ausbildungsförderung oder von Stipendien mit der Studierbereitschaft aufgenommen wurde.
Dieser Betrag entspricht nach Angaben der Bundesregierung [PDF – 84 KB] in etwa den „jährlichen Ausgaben pro Studierenden für eigentliche Bildungsdienstleistungen“ in der Bundesrepublik Deutschland. Der Durchschnittsbetrag für die „eigentlichen Bildungsdienstleistungen“ in Höhe von 5.500 Euro ist die Berechnungsgrundlage für den Hochschulpakt, mit dem der erwartete, demografisch bedingte „Studentenberg“ bewältigt werden soll. Aus dieser Annahme lässt [...]
… kann man überaus fundiert und sehr überlegt zusammengestellt in folgenden Artikeln nachlesen—auf den NachDenkSeiten und in der Zeit: Klemens Himpele sagt in „Die Föderalismusreform Ⅱ muss zu einer Verbesserung der Finanzierungsstrukturen für Bildung führen“ auch gleich, was mit der Föderalismusreform, der Tragödie Erster Teil, schief gelaufen und wo nachzubessern ist: Bildung in der Föderalismusreform Ⅰ Einer [...]
Wie die Zeit bereits am 9. November 2006 mitteilte, fügen sich nun erste Zahlen in das Bild, welches uns aufzeigt, was u.a. Studiengebühren für Auswirkungen haben können: Weniger Studenten, weniger Bafög-Bezieher, kaum Kreditanträge—umgekehrt hatte die Bundesagentur für Arbeit schon vor vier Wochen gemeldet, dass sich dieses Jahr neun Prozent mehr Abiturienten um eine Lehrstelle beworben [...]
Es ist offiziell: In einer Senatssitzung am Montag wurden Studiengebühren in der Höhe von 500 Euro pro Semester und StudentIn beschlossen. Die ersten „Studienbeiträge“ sollen ab dem nächsten Sommersemester—2007—erhoben werden. Gleichzeitig möchte meine ehemalige Alma mater Spitzenuni werden. Somit wird die Einschreibung an der Ruhr-Universität ab Frühjahr 2007 mit etwa 700 bis 750 Euro pro Semester [...]
Eine ziemlich fantastische Serie der Zeit geht in die nächste Runde: Wie bereits berichtet, begleitet die Zeit seit einigen Jahren und verstärkt in den letzten Monaten in Essays, Reviews und Kommentaren die andauernde, aber bereits wieder abflauende Demographie-Debatte bissig, mit Gesellschaftskritik, Realsatire und einem Hauch deutscher Lebens‑ und Alltagsrealität. Hier ein kurzer Überblick über die [...]
Als ich mir über die Marketing-Methoden meiner Alma mater hier Luft gemacht habe, konnte ich ja nicht wissen, dass Andreas gleich anknüpft. Weil der Kommentar dann doch etwas länger geworden ist, hier ein Beitrag samt Trackback.
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