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Es hat acht Monate gedauert, aber nachdem im Januar nach fast einem Jahr erfolglosem Bewerbungsstress nix mehr ging, habe ich mich mit Plan B beschäftigt. Plan B – nach dem zweiten Master – lautete: Wenn Du halt keinen vernünftigen Job findest, dann machst Du Dich eben wieder selbstständig. *Knirsch.*
Der aktuelle ZEIT Artikel bestätigt nur, was mir seit etwa sechs Jahren aus dem deutschen Hochschulwesen (und mehreren Unis) bekannt ist: Die Wissenschaftskarriere an einer deutschen Durchschnittsuni kommt für mich—trotz aller Liebe zur Akademie und den Themen aus den wenig arbeitsmarktkompatiblen Kultur‑ und Literatur‑, eigentlich den Menschenwissenschaften—nicht in Frage. Wer sich als 25-jähriger Hochschulabsolvent nach fünf [...]
wenn ich dann endlich Ausbuddeln gehen darf, weil ich meinen nächsten Master in Forensischer Anthropologie in der Tasche habe, dann kann es los gehen mit dem Welt verbessern … oder zumindest Welt dokumentieren: Süddeutsche: Polen— Massengrab mit Zivilisten entdeckt euronews: Argentinien—Massengrab aus Zeit der Militärdiktatur entdeckt baz online: Massengrab im Südirak entdeckt DED/zfd: Experte/Expertin für forensische Anthropologie
Wissenschaftsblogger Georg Hoffmann hockt in der Antarktis, bloggt auf Primaklima u.a. wunderbar den Klimawandel und ist knapp an meiner ‚treffsicheren‘ Studienthemenwahl vorbeigeschrammt: Zwar hat Herr Hoffman an der RUB (richtige Uni!) studiert, leider aber das ‚falsche‘ Fach erwählt – ich wählte u.a. Sozialpsychologie & -anthropoogie –, was er im November direkt zweimal schmerzlich feststellte:
Ich bin gerade dabei vier Jobs/betreuungsintensivere Auftraggeber zu versorgen, daher hier wohl in nächster Zeit eine Verringerung der Blogintensität da vier Projekte mit ständig sich ändernden Terminen Beschäftigung genug sind. Da keine dieser Vielzeit-Beschäftigungen mit Krankenversicherung kommt, kann ich auch die MA-Arbeit immer noch nicht anmelden, leider. Uns allen geht es soweit gut, aber die Miete [...]
Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Artikel ist.
Das heutige Bewerbungsgespräch ist sehr angenehm verlaufen. Ich hatte mich bei der Zentralen Allgemeinen Studienberatung beworben. Der Job würde darin bestehen Studieninformationen für angehende Studierende in das Uni-CMS einzupflegen. Da mir die Studienberatung sehr am Herzen liegt und ich bei dem Job die Möglichkeit hätte, nochmal tiefer in Zope und Plone einzusteigen. Der Nachteil: Der [...]
Diese Woche Im Verlauf dieser Woche habe ich einiges geschafft, was ich mir schon länger vorgenommen aber im aufgeschoben habe. Einiges war Glück, anderes war zeitabhängig, manches ein bisschen von allem.
Wenn ich mal groß bin und drei gescheiterte Karrieren hinter mir habe, dann will ich da arbeiten, bitte! Denn bei den Konzepten, die Peter Kruse so vorstellt, geht der Amy das Herzchen auf. Ganz ehrlich.
Ich bin seit neuestem Mitglied im RESET-Team. RESET ist eine non-profit Organisation, die sich dem kleinen aber feinen Ziel verschrieben hat, die Welt zu verbessern. RESET versteht sich als ganzheitliche Plattform, welche Informieren und zur Aktivität im Bereich zukunftsfähiger und humanitärer Entwicklung anregen möchte. RESET bietet dazu – neben aktiven Community-Diensten vor allem News‑ und Informationschannels. [...]
Ich habe einen neuen Job! Nein, so ganz stimmt das nicht: Ich habe einen neuen Kunden, für den ich freiberuflich zwei Tage die Woche arbeiten darf. Und das kam so.
In der vergangenen Woche habe ich nicht so viel geschafft wie gehofft, aber es ist immer hin einiges geworden:
Dieser Eintrag hätte auch alles will online heißen können. Während sich die JournalistInnen über die Einstellung des Brockhaus in gedruckter Form aufregen1, habe ich meine Bestimmung und Ideal-Arbeitsumfeld gefunden: In den heiligen Hallen der British Library zum Beispiel: FAZ—Doppeltes Original alter Schätze Spreeblick hat eine ausführliche Blogschau, Robert Basic sieht die Vorteile und Netbib findet—wie ich auch—die neue Konkurrenzsituation mit [...]
Das schreibt zumindest die FAZ und gibt damit die Meinung des Instituts der deutschen Wirtschaft aus Köln wieder:
Zum zweiten mal habe ich es geschafft, kurz vor Weihnachten von meinem Arbeitgeber vor die Tür gesetzt zu werden.
Diese Woche kam endlich die seit zwei Wochen überfällige Mail aus Bradford von meiner Bewerbung für das dortige Master‑/PhD-Programm Human Osteology and Palaeopathology. Die haben immer noch nicht verstanden, was ich eigentlich von ihnen möchte, obwohl ungefähr 10 Mails und ein Anruf die Sache klären sollten: Mittlerweile bringt mich das ewige Prozedere mit immer den [...]
Dieses Wochenende habe ich bis auf ein paar Protokolle von Gruppentreffen nichts Wesentliches für die Uni geschafft, weil ich damit beschäftigt war, meine Bewerbungsunterlagen auf den neuesten Stand zu bringen. Immerhin: Es ist ja eine traurige Notwendigkeit, wenn ich nicht ab Januar ohne sichere Einkommensquelle dastehen möchte. Positives Ergebnis: Eine Initiativbewerbung ist draußen und die [...]
Soeben wurde mir auf meiner Arbeitsstelle mitgeteilt, dass ich ab Januar nicht mehr dort arbeiten darf, weil ich zu teuer bin.
Hallo! Du interessierst Dich für das Thema Lebenslauf mit LaTeX. Nach über 5 Jahren sind diese Beiträge nicht mehr ganz aktuell. Auf »TeXt ex machina« findest Du aktuelle und angepasste Versionen mit Downloads, Minimalbeispielen und einem phantastischen Spickzettel zum Schnellstart. Am besten Du schaust gleich mal vorbei! Nach einer Woche harter Arbeit und mit viel [...]
Nachdem ich Montag erfolglos am Institut war, konnte ich heute direkt mit Schaffen beginnen. Nachdem ich aus dem Bett geklingelt wurde, fuhr ich Richtung Institut und nix Formalitäten: Ich saß 10 Minuten später an einem Intel Pentium PC 199 mHz, 128 MB RAM, mit Win XP und ersetzte falsche Veranstaltungszeiten in Word-Listen. Nach einer Stunde [...]
So heute bei mir geschehen:
und das kam so: Während mir die Wohnungssuche im schönen aber teuren Marburg fast den letzten Nerv raubt, muss natürlich die Miete gesichert sein, denn auch in Marburg zahlt sich die nicht von allein. No pun intended. Die Ausschreibungen waren rar, aber ich habe dann doch 2 Gesuche für eine studentische Hilfskraft gefunden, die ganz gut [...]
bei mir bekanntlich auch mit einigen Veränderungen: Der neue HiWi-Job an der FernUni Hagen macht schon Spaß. Es gibt so viel zu tun, dass die 8 h auch ohne Pause wie im Fluge vergehen. Ich wurde von allen wirklich sehr nett aufgenommen und fühl mich da richtig wohl. Ich teile mir mit anderen HiWis ein Büro, [...]
In den letzten drei Wochen habe ich über 130 h gearbeitet, jetzt ist das Weihnachtsportemonnaie gefüllt! Heute habe ich mich ausgeschlafen, die liegen gebliebene Hausarbeit und ein wenig Klarschiff auf dem Schreibtisch gemacht. Nebenbei war ich wirklich den ganzen Tag damit beschäftigt, die Unterlagen für die HiWi-Stelle auszufüllen. Ach ja: Endlich! habe ich eine studentische Hilfskraftstelle!!!!!!!! [...]
so scheint es zumindest. Gestern habe ich von 12 Uhr bis 20:30 Uhr in der Dateneingabe gearbeitet. Was soll ich sagen? Die Gedanken an einen steigenden Kontostand werden mich durchhalten lassen. In einem Raum sitzen ca. 30–40 Leute an alten Rechnern und übertragen Fragebögen in die Computerabfrage. Es ist laut, da es die konditionierten Kolleginnen schaffen, die [...]
Dem sehr angenehmen Vorstellungsgespräch gestern Abend folgte heute die freundliche Absage. Es tut mir zwar leid, aber ich versuche, das ganze nicht mehr so tragisch zu sehen, hab‘ ja mittlerweile auch noch eine andere Perspektive, außerdem stehen noch einige Ab‑ bzw. Zusagen aus. Den gestern angebotenen Job habe ich heute bestätigt und sogleich bei der [...]
Es gibt gute Nachrichten von der Amy-sucht-einen-adäquaten-nicht‑ ausbeuterischen-Job-Front: Heute hab ich einen Job angeboten bekommen, den ich morgen zusagen werde. Es handelt sich um Dateneingabetätigkeiten, die ich zeitlich flexibel Montag bis Samstag machen kann. Ich freu mich riesig und bin super gespannt. Wenn alles klappt, dann gehe ich am Samstag das erste mal richtig Geld [...]
Am Freitag war ich zu einem kurzfristig am Donnerstag angesetzten Bewerbungsgespräch eingeladen. Um die Anonymität zu wahren: Es ging um eine Stelle als studentische Hilfskraft an einem Institut meiner Alma mater. Eigentlich hätte ich Anfang der Woche eine E-Mail bekommen sollen—die kam aber leider nicht an, weshalb ich nicht zum eigentlichen Termin am Donnerstag gehen [...]
Der Dostojewski ist—endlich—in einer Nachtschicht vor zwei Tagen bezwungen worden, die erste Uniwoche liegt hinter mir und alles scheint gut zu laufen. Meine letzten Teilnahmescheine in der Komparatistik werde ich wohl bis Mitte Dezember spätestens abgehakt haben—d. h. ab dann kann ich mich, wie geplant, auf meine BA-Prüfungen konzentrieren. Die Jobsuche läuft schleppend—so langsam trudeln, nach [...]