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Wie wir alle wissen, müsste ich jetzt an meiner MA Thesis schreiben, daher halte ich mich so kurz wie möglich, aber nicht kürzer: Es kocht gerade (mal wieder) die – in den USA fast schon gefühlt alte – Diskussion zum Thema Journalismus, paid content, User Generated Content und die Print vs. online-Debatte hoch. Dazu muss ich [...]
Einen sehr interessanten Artikel zum Thema Blogosphäre, ihre Entwicklung, Entstehungs‑ und Wirkungsbedingungen habe ich im Tagesspiegel entdeckt: Der Blogwart
Presse‑ und Meinungsfreiheit scheinen nur dann wirklich „frei“ zu sein, wenn sie der herrschenden Meinung entsprechen—und die herrschende Meinung ist meist die Meinung der Herrschenden. […] Die mediale Posse hinterlässt ein flaues Gefühl im Magen. All zu leicht lassen sich Journalisten und Politiker von interessengetriebenen Exilanten für ihre Ziele einspannen—vor allem dann, wenn diese Ziele [...]
Despite the swiftness of these changes, certainly compared with other newspapers‘, their significance has been barely noted. That’s the way change happens on the web: The most startling experiments are absorbed in a day, then regarded with reflexive complacency. But lift your hands out of the virtual Palmolive and suddenly you recognize what you’ve been [...]
Großartiger Artikel über Hannah Arendt im New Yorker: „The more you realize that war criminals might be ordinary people, the more afraid you become,“ […] A dignified individual existence, she believes, requires distance from others, the „interspace“ that she described in the Hamburg speech. Compassion is dangerous, in her view, because „not unlike love,“ it [...]
Der berühmteste Informant der westlichen Welt, Mark Felt alias „Deep Throat“, der 1972 wesentlich zur Aufdeckung der Watergate-Affäre um Amtsmissbräuche des damaligen US-Präsidenten Richard Nixon beigetragen hat, ist gestern verstorben. Bob Woodward und Carl Bernstein, Reporter der Washington Post, die den Hintergründen der Geschehnisse im Watergate-Komplex auf die Spur kamen, haben jahrelang beteuert, ihre vertrauliche [...]
Natürlich habe ich gestern nicht alles erwischt, was lesens‑ & hörenswert ist. Daher hier noch ein Nachschmiss zum Thema: In einer früheren Linkschleuder erwähnte ich schon mal Irene McGees Podcast No One’s Listening. Die Show ist zwar eingestellt, hatte aber einen großartigen Podcast: Changing The Face of Journalism (Teil 1, Teil 2, Teil 3)—mit Interviews einiger US-Mediengrößen [...]
Da war ich mal wieder zu langsam—bzw. das echte Leben hatte Vorrang. Daher hier der von mir angedachte, von anderen viel besser umgesetzte Beitrag zum leidigen Thema online Journalismus, Web und die Neuorientierung der Medienlandschaft.
Wie geil ist das denn bitte?!: Süddeutsche: „Berliner Zeitung“: Aktion „taz“—Wanted: Ein Verleger, der’s kann Mit einer ganzseitigen Annonce in der taz sucht die Redaktion der Berliner Zeitung einen Verleger, der eine Zeitung für Leser statt für Aktionäre machen will. Man bietet: Hauptstadterfahrung und „meist gutes Deutsch“. […] Hintergrund für die Aktion ist die Unzufriedenheit der Redaktion [...]
Ich mag und schätze Josef Joffe, USA-Kenner, Zeit-Herausgeber und Zeitungsmann aller erster Güte. Um so bestürzter war ich, als ich folgenden Kommentar auf Zeit online las (die Überschrift hat mir schon im Vorfeld angedeutet, dass hier nix Gutes kommt): Klasse, nicht Klicks
OK, heute1 gestern habe ich mich mit einem Surfnachmittag/einer Surfnacht belohnt, nachdem ich 5 Minuten vor Bibliotheksschluss in die Altphilologie gestürmt bin, um mein letztes Aristoteles Zitat mit dem korrekten Beleg zu versehen. Die (als erstes begonne, jetzt aber zuletzt abzugebende) Forschungsarbeit ist fertig. Der/das Abstract fehlt noch—bis in sechs Stunden will ich mich entschieden [...]
Heute mal ein bisschen Semantik, political correctness und fair trial education, weils so zum Kotzen ist, dass die (westlichen) Medien die Sache so viel einfacher machen, als sie ist. Von der BBC hätte ich sowas eigentlich nicht erwartet, natürlich wird auch kein Autor und keine Presseagentur im Artikel genannt. Der Wutausbruch ist dem BBC News [...]
Heute morgen via Text & Blog entdeckt und sofort angehört: Ein Feature des hr2 zum Thema „Capotes Erben—was ist vom New Journalism geblieben?„. Die Sendung beschäftigt sich nicht nur mit Truman Capote (und dem Film mit besten Chancen auf einen Oscar ), seinen Zeitgenossen und Erben sondern auch mit der aktuellen Situation im Journalismus, Erbsenzählern in den [...]