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Jetzt soll also eine noch unveröffentlichte Studie des Hochschul-Informations‑ Systems (HIS) belegen, dass sich junge Menschen von den Gebühren in der Tat abschrecken lassen. […] Laut jetzt öffentlich gewordener Zitate aus dem HIS-Bericht haben im Abiturjahrgang 2006 bis zu 18.000 Studenten wegen der Gebühren kein Studium aufgenommen. Das ist ein niederschmetterndes Ergebnis. Verwunderlich ist es nicht. [...]
Studiengebühren schrecken deutlich mehr junge Menschen vom Studium ab als bisher angenommen. Dies zeigt eine aktuelle Studie im Auftrag von Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU). Die Untersuchung wird seit Wochen in ihrem Ministerium unter Verschluss gehalten. Sie liegt der Deutschen Presse-Agentur dpa in Berlin vor. Demnach haben allein vom Abiturienten-Jahrgang 2006 bis zu 18.000 junge Menschen [...]
… kann man überaus fundiert und sehr überlegt zusammengestellt in folgenden Artikeln nachlesen—auf den NachDenkSeiten und in der Zeit: Klemens Himpele sagt in „Die Föderalismusreform Ⅱ muss zu einer Verbesserung der Finanzierungsstrukturen für Bildung führen“ auch gleich, was mit der Föderalismusreform, der Tragödie Erster Teil, schief gelaufen und wo nachzubessern ist: Bildung in der Föderalismusreform Ⅰ [...]
Nach zwei stressigeren, da veranstaltungsreichen Semestern im Master kommen nun die arbeitsintensiven veranstaltungsarmen Forschungssemester: In diesem Winter wird es zur Erstellung von zwei Forschungsarbeiten im Umfang von jeweils 75.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen & Titelblatt, ohne Bibliographie) kommen. Von drei zur Auswahl stehenden Seminaren dürfen zwei belegt werden, deren Abschluss mit je 20 % der Endnote zu Buche schlägt. [...]
Wie die Zeit bereits am 9. November 2006 mitteilte, fügen sich nun erste Zahlen in das Bild, welches uns aufzeigt, was u.a. Studiengebühren für Auswirkungen haben können: Weniger Studenten, weniger Bafög-Bezieher, kaum Kreditanträge—umgekehrt hatte die Bundesagentur für Arbeit schon vor vier Wochen gemeldet, dass sich dieses Jahr neun Prozent mehr Abiturienten um eine Lehrstelle beworben [...]
Neben Bologna machen vielen Studenten in diesen Tagen die Pläne einiger Landesregierungen zu schaffen, Studiengebühren – euphemistisch auch als Studienbeiträge etikettiert und keinesfalls mit Semesterbeiträgen zu verwechseln – einzuführen.
Es ist offiziell: In einer Senatssitzung am Montag wurden Studiengebühren in der Höhe von 500 Euro pro Semester und StudentIn beschlossen. Die ersten „Studienbeiträge“ sollen ab dem nächsten Sommersemester—2007—erhoben werden. Gleichzeitig möchte meine ehemalige Alma mater Spitzenuni werden. Somit wird die Einschreibung an der Ruhr-Universität ab Frühjahr 2007 mit etwa 700 bis 750 Euro pro [...]
Als ich mir über die Marketing-Methoden meiner Alma mater hier Luft gemacht habe, konnte ich ja nicht wissen, dass Andreas gleich anknüpft. Weil der Kommentar dann doch etwas länger geworden ist, hier ein Beitrag samt Trackback.